5 Tipps für ein perfektes Entspannungsbad
Dass der Herbst inzwischen bei uns angekommen ist, mag wohl niemand mehr verleugnen. Viel Regen und Temperaturen um die 10 Grad – ein wohltuendes Bad ist da genau das Richtige. Damit es auch zu einem wahren Entspannungsbad wird, kommt es auf die richtige Wassertemperatur, den idealen Badezusatz, das perfekte Drum-Herum, die optimale Dauer und den besten Zeitraum an.
So machen Sie aus Ihrem Bad eine Wellnessoase!
1. Die richtige Temperatur
Das Entspannungsbad beginnt mit der richtigen Wassertemperatur. Diese sollte natürlich nicht zu kalt – aber auch nicht zu warm sein. Denn je wärmer das Wasser ist, desto mehr Feuchtigkeit und Fett verliert die Haut. Zudem werden Herz und Kreislauf unnötig belastet, der Körper kommt somit nicht zur Ruhe. Ideal ist die Wassertemperatur daher bei 36-38 Grad Celsius.
Auch eine angenehme Zimmertemperatur von 25 bis 30 Grad im Badezimmer selbst ist wichtig, damit das wohlige Empfinden nach dem Baden nicht sofort verfliegt. Legen Sie sich am besten ein flauschiges Handtuch oder einen kuscheligen Bademantel auf den Heizkörper zurecht. Das beugt vor einer zu schnellen Abkühlung nach dem Bad vor.
2. Der ideale Zusatz
Ein Badezusatz kann die entspannende Wirkung, die ein Wannenbad hat, noch verstärken. So gibt es beispielsweise zahlreiche Zusätze mit ätherischen Ölen. Bei ersten Erkältungserscheinungen kann auch ein Erkältungsbad mit wohltuenden Kräutern helfen.
Zudem kann das Bad zur Schönheitspflege genutzt werden. In der Zeit, in der Sie in der Wanne liegen, kann eine Gesichtsmaske oder eine Haarkur ideal einwirken. Zusätzliche Pflege erhält Ihre Haut auch, wenn Sie einige Tropfen Ihres Lieblings-Körperöls in das Badewasser hinzutun. Wenn Sie sich nach dem Bad nicht mit einem Handtuch abreiben, sondern die Haut nur trocken tupfen, können die wertvolle Öle ihre Wirkung noch besser auf Ihrer Haut entfalten. Um Ihrem Körper die verlorene Feuchtigkeit durch das Baden zurück zu geben, empfielt es sich abschließend mit einer Bodylotion o.ä. einzucremen.
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3. Das perfekte Drum-Herum
Das Badewasser kann noch so wohltemperiert sein und der Badezusatz noch so wohltuende Wirkungen haben – nur wenn der ganze Raum zum Erholen einläd, wird die gesamte Wirkung entfaltet. Achten Sie daher auf warmes indirektes Licht beispielsweise durch eine Salzkristalllampe oder Kerzen. Auch Räucherstäbchen oder Duftkerzen mit dem eigenen Lieblingsduft, ruhige Musik und ein Tee können entspannen. Wichtig ist natürlich, dass Sie vorher alles griffbereit neben die Wanne stellen.
4. Die optimale Dauer
Ein Schaumbad sollte mindestens fünf Minuten lang sein. Diese Zeit benötigt der Körper, um die Wärme des Wassers sowie die Wirkstoffe Ihres Badezusatzes aufzunehmen. Beides sorgt dafür, dass sich Ihre Muskeln und Blutgefäße entspannen und Sie müde werden. Zudem wird der Stoffwechsel und die Schweißproduktion angeregt. Dies hat zur Folge, dass Schadstoffe aus Ihrem Körper ausgeschieden werden.
Zu lange sollten Sie jedoch nicht im warmen Wasser liegen. Bleiben Sie maximal 20 Minuten in der Wanne, da andernfalls Kreislauf und Haut belastet werden. Gleiches gilt für zu heißes Baden.
5. Der beste Zeitpunkt
Damit die erholsame Wirkung des Bades nicht zu schnell verfliegt, ist zu empfehlen sich mindestens eine halbe Stunde lang auszuruhen. Am besten geht das zum Beispiel eingehüllt eine Wolldecke auf dem Sofa zusammen mit einer Teekanne voller heißem Tee, ein paar wohlriechenden Kerzen im Kerzenleuchter und einem guten Buch. Hier wissen Sie sicher selbst, was sie am besten entspannt. Der ideale Zeitpunkt für ein Bad wird übrigens auf 21 Uhr geschätzt. Der Grund: Das Bad macht Sie müde und bereitet Sie somit auf einen erholsamen und tiefen Schlaf vor.
Weitere Tipps für ein Entspannungsbad finden Sie auch auf feierabend.de und auf beautymag.de.
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