8 Tipps für den Medikamentenkauf in Versandapotheken

8 Tipps für den Medikamentenkauf in VersandapothekenImmer mehr Menschen kaufen inzwischen ihre Medikamente im Internet ein. Der Grund: man spart teilweise bis zu 60 % des Preises, erhält bei pikanten Krankheiten diskret seine Medikamente und bekommt diese sogar bis nach Hause geliefert. Ein paar Hinweise sind jedoch zu beachten, damit der bequeme Einkauf zu keinem Fehlkauf wird. So benötigt auch eine Online-Apotheke ein Original Rezept. Leider rechnet aber noch nicht jede die Medikamente direkt mit der Krankenkasse ab und noch immer tummeln sich unseriöse Anbieter im Internet.

Mit diesen acht Tipps kommen Sie sicher und günstig zu Ihren Medikamenten!

1. Kosten sparen bei rezeptfreien Medikamenten

Online-Apotheken bieten nicht verschreibungspflichtige bzw. rezeptfreie Medikamente oftmals zu erheblich niedrigeren Preisen an als Präsenzapotheken. Das liegt daran, dass bereits im Jahr 2004 wurde die Preisbindung für rezeptfreie apothekenpflichtige Arzneimittel aufgehoben. Vor allem im Internet macht sich dies bemerkbar. So findet man in Einzelfällen eine Ersparnis von bis zu 60 %. Auch die Online-Apotheken untereinander variieren stark. Ein Preisvergleich lohnt sich daher unbedingt.

2. Rezeptpflichtige Medikamente nur mit original Rezept

Auch verschreibungspflichtige Medikamente, sind über die Internet-Apotheken erhältlich. Hier ist jedoch folgendes zu beachten: die Apotheke benötigt das gültige Original-Rezept per Brief (E-Mail oder Fax sind nicht ausreichend). Ohne darf die Apotheke keine Medikamente ausstellen. Dies ist so gesetzlich geregelt. Online-Apotheken, die diese Regelung missachten, sind unseriös und sollten unbedingt gemieden werden!

Viele Versandapotheken kommen ihren Kunden hier entgegen und erstatten die anfallenden Portokosten bei Zusendung des Rezeptes.

3. Abrechnung mit der Krankenkasse bei Rezeptbestellungen

Bei rezeptpflichtigen Medikament zahlen Sie als Kunde oftmals nicht das ganze Medikament, sondern nur eine Zuzahlung. Das ist bei einer Bestellung im Internet nicht anders. Bei den meisten deutschen Online-Apotheken erfolgt die Abrechung direkt mit den Krankenkassen,  aber leider nicht bei jeder. In einem solchen Fall müssen Sie als Kunde zunächst in Vorleistung gehen und die Erstattung der Kosten selbst bei Ihrer Krankenkasse beantragen.

4. Versandkosten und Sammelbestellung

Trotz der günstigen Preise der Online-Apotheken, müssen Sie natürlich immer auch die Versandkosten berücksichtigen. Viele Apotheken bieten bereits eine kostenlose Lieferung ab einem Mindestbestellwert an.

Unabhängig davon ist es sinnvoll, Arzneimittel gleich in größeren Stückzahlen zu kaufen. Dies eignet sich vor allem, um die Hausapotheke wieder aufzufüllen. Auch für chronisch kranke Menschen, die dauerhaft Medikamente benötigen, lässt sich bei einer Großbestellung erheblich sparen. Zudem bieten viele Apotheken bei Sammelbestellungen Preisnachlässe. Vielleicht benötigen Ihre Freunde und Bekannten auch gerade einige Medikamente?

Rezeptfreie Medikamente von Trusted Shops geprüften Versandapotheken finden Sie hier:

Medikamente und Arzeimittel von Versand Apotheken

5. Diskretion

Fragt man gerade in seiner Stammapotheke nach Medikamenten gegen etwas pikantere Krankheiten wie Hämorrhoiden oder Genitalpilz, kann dies unter Umständen sehr unangenehm werden, vor allem wenn andere – vielleicht sogar bekannte – Kunden präsent sind. Bei einer Online-Apotheke hingegen können Sie bequem und anonym von zu Hause aus bestellen.

6. Persönliche Kundenberatung per E-Mail oder Telefon

Häufig zögern Kunden davor im Internet Medikamente zu bestellen, weil befürchtet wird, dass die Beratung nicht dieselbe ist wie in der Präsenzapotheke. Die meisten Online-Apotheken wirken dem jedoch bereits entgegen und bieten eine persönliche und ebenso kompetente Beratung per E-Mail oder Telefon an. Manche prüfen die bestellten Arzneimittel sogar auf negative Wechselwirkungen hin. Zusätzlich erhalten Sie bei den Produktbeschreibungen detaillierte Informationen zum entsprechenden Medikament – oftmals genauso umfangreich wie auf dem Beipackzettel.

7. Vorsicht vor Spam-Mails

Besonders gern werden in E-Mails von unbekannten Versendern Medikamente zu Dumping-Preisen angeboten. Hier sollten Sie keinesfalls zuschlagen! Nicht selten sind diese Produkte Fälschungen, die andere oder gar keine Wirkstoffe enthalten. Ofmals sind die Spam-Mails auch als Computerviren, Dialer oder Troianer getarnt. Kennen Sie daher den Absender einer solchen E-Mail nicht, sollten Sie sie ohne zu öffnen löschen!

8. Seriöse Versandapotheken erkennen

Wie in vielen anderen Online-Shops, gibt es auch unter den Internet-Apotheken einige schwarze Schaafe. Damit Sie an solche nicht geraten, empfielt sich ausschließlich bei Internetapotheken aus Deutschland oder dem eurpoäischen Ausland (EU) zu bestellen. Diese müssen sich an europäische Richtlinien halten und die gleichen hohen Maßstäbe in Bezug auf Verbraucherschutz und Arzneimittelsicherheit erfüllen wie die klassische Präsenzapotheke. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information DIMDI hat ein Versandapothekenregister zusammengestellt. In diesem sind alle Apotheken, die behördlich zum Versandhandel zugelassen sind, aufgelistet.

Zudem sollten Sie beim Kauf in einer Versandapotheke auf die 10 Anzeichen für unsicheren Online-Shops achten. Trifft einer dieser Punkte zu, heißt es Finger weg!

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