Bild.de und CHIP Test & Kauf geben Tipps zum sicheren Online-Einkauf

Rund 27 Millionen Deutsche shoppen bereits im Netz. Doch damit steigt auch die Zahl der Betrugsfälle: Jedes Jahr warten rund 2,8 Millionen Online-Shopper vergeblich auf bereits bezahlte Ware. Daher geben das Magazin CHIP Test & Kauf und Bild.de praktische Tipps, wie man sich vor Fakeshops und anderen Abzockmaschen schützen kann. Wer einige einfache Regeln befolgt, reduziert schon erheblich das Risiko, betrogen zu werden.

Welche das sind, verrät die aktuelle Zeitschrift CHIP Test & Kauf (Ausgabe Oktober/November 2011):

1. Seriöse Webshops erkennen

Ein seriöser Shop hat immer ein Impressum, in dem alle Kontaktdaten stehen. Auch Sicherheits-Siegel wie „Trusted Shops“  stehen für seriöse Anbieter – ein Klick auf diese Siegel sollte zur Webseite des Siegelausstellers führen. Tipp der Redaktion von CHIP Test & Kauf: Im Zweifelsfall den Shop googeln und gezielt nach Bewertungen von Kunden suchen.

2. Das sicherste Bezahlverfahren

„Am besten ist es, Sie zahlen per Rechnung“, rät Ingo Kuss, Chefredakteur von CHIP Test & Kauf. „Dann fließt erst Geld, wenn sich die Ware bereits in den Händen des Käufers befindet.“ Ähnlich sicher ist der Kauf per Nachnahme: Hier zahlt man bei Waren-Übergabe durch den Paketboten – hat aber selten Zeit, den Zustand zu überprüfen. Bei Bankeinzug kann man bei Problemen widersprechen.

3. Auf Datensicherheit achten

„Persönliche Daten und vor allem Kreditkartendaten sollten unbedingt verschlüsselt übertragen werden“, sagt Kuss. Dies erkennt man an einem „https“ in der Adresszeile des Browsers – bei unverschlüsselter Übertragung steht dort „http“. Darüber hinaus sollte man nur mit einem sicheren PC auf Einkaufstour gehen: Unerlässlich sind ein aktuelles Antiviren-Tool, eine aktivierte Firewall sowie ein Spam- und Phishing-Schutz.

4. Auf Lieferverzögerung rechtzeitig reagieren

Falls Ware nicht innerhalb der Lieferfrist eintrifft, sollte man die Lieferung schriftlich beim Verkäufer anmahnen. Wer den Verdacht hat, einem betrügerischen Fakeshop auf den Leim gegangen zu sein, sollte so schnell wie möglich Anzeige erstatten. „Nehmen Sie zudem unverzüglich Kontakt zu Ihrer Bank auf, um zu klären, ob diese das Geld noch zurückholen kann“, rät Ingo Kuss.

Bild.de geht noch darüber hinaus und nennt die 10 Regeln zum sicheren Online-Einkauf:

  1. Seriöse Anbieter verstecken sich nicht
  2. Wie bekannt ist der Online-Shop?
  3. Zertifikate zeugen von Sicherheit
  4. Ausführliche Produktinformationen
  5. Widersprüchliche Preisangaben
  6. Sichere Zahlungsmethoden
  7. Eigene Daten schützen
  8. Wie kommt die Ware an?
  9. Wenn die Ware nicht gefällt?
  10. Guter Kundenservice zahlt sich aus

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