Der neue Schulrucksack sollte mit Bedacht ausgesucht werden.
In vielen unterschiedlichen Designs und Größen wird er angeboten: der Schulrucksack. Spätestens ab der vierten Klasse möchten die Kids, statt des klassischen Schulranzens, den doch viel “cooleren” 4YOU Schulrucksack haben – aktuelle Motive und Angebote unter www.schulrucksack-trends.de. Bei Eltern löst der legere Anblick eines Schulrucksacks hingegen häufig weniger Begeisterung aus. Doch genau dieses legere Aussehen ist Trend bei den Schülern.
Was Sie beim Kauf eines Schulrucksacks unbedingt beachten müssen
1. Keine Kompromisse bei der Rückenverträglichkeit
Ein Schulrucksack kann in fast jeder Preisklasse gekauft werden. Vor allem mit Produkten asiatischer Herkunft ist der Markt überschwemmt. Der erste optische Eindruck ist meist gleichermaßen “legere”. Worin besteht also der Unterschied zu Produkten von Marken wie 4YOU, Deuter oder Take it Easy?
Markenprodukte haben eines gemeinsam, sie gewährleisten neben der besseren Verarbeitung, die Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Entlastung des Kinderrückens. Beim aufmerksamen Lesen der Artikelbeschreibungen dieser Schultaschen fällt gleich das Notebookfach ins Auge. Ein Beispiel aus der Artikelbeschreibung von 4YOU: “(…) 2 große Hauptfächer (hinteres geeignet für Notebooks mit 15″-Screens)”.
Da fragt man sich: Welches Kind braucht in der vierten Klasse ein Notebook in der Schule? Alternativ kann das Laptopfach natürlich dafür genutzt werden schwere Bücher, wie beispielsweise den Schulatlas zu transportieren. Der Hinweis auf die Größe eines Notebooks liefert Eltern somit in erster Linie einen Vergleichsmaßstab. Auf diese Weise kann leichter eingeschätzt werden, welche schweren Dinge körpernah und somit rückenschonend getragen werden können. Für schwere Bücher, die leider nicht immer auf dem Schreibtisch bleiben dürfen, ist gerade im Schulrucksack ein festes Fach, nahe der Wirbelsäule, unabdingbar. Je näher Gegenstände im Rucksack am Körper anliegen, desto geringer fällt letztlich auch die Belastung der Wirbelsäule aus.
2. Zuverlässige Einstellungen schonen den Rücken und steigern den Tragekomfort
Damit unvermeidliche, schwere Lasten im Schulrucksack möglichst rückenschonend getragen werden können, kommt es neben dem ergonomisch angepassten Rückenteil besonders auf die präzise Verschnallbarkeit an. Rutschende Trägergurte verhindern die optimale Trageposition. Die Qualitätsarbeit eines Markenherstellers sorgt für diese Zuverlässigkeit und somit auch für guten Tragekomfort. Natürlich dürfen Gurte zudem weder einschneiden, noch sich selbsttätig in der Einstellung verändern.
Doch selbst wenn die Entscheidung zu Gunsten eines hochwertigen Schulrucksacks gefallen ist, sind Eltern noch nicht von ihrer Pflicht entbunden. Den Kindern kann bei ihrem Wunsch, den neuen Schulrucksack zu bekommen, leicht das Versprechen abgenommen werden, den Rucksack stets richtig anzuziehen. Das beste Produkt schützt jedoch nicht vor einseitiger Belastung, wenn es letztlich falsch getragen wird Daher ist darauf zu achten, dass Kinder den Schulrucksack nicht in einer Hand tragen oder locker über der Schulter hängen lassen. Auch sollten Eltern regelmäßig überprüfen, dass lediglich die für die Schule erforderlichen Gegenstände im Schulrucksack mitgenommen werden. Es gilt jedes unnötige Gewicht zu vermeiden. Was nicht unbedingt mit zur Schule muss, sollte also zu Hause bleiben.
3. Markenware muss nicht unbedingt teuer sein
Ein Aspekt wurde bisher nicht angesprochen, der Preis. Die Haushaltskasse vieler Familien gibt häufig kein großes Budget für Schulzubehör her. Daher der Tipp: Regelmäßig setzen Markenhersteller neue Farb- und Designtrends um und erneuern dabei ihre Produktpalette. Gleichzeitig werden Vorjahresmodelle erheblich im Preis reduziert. Preisunterschiede zu minderwertiger Ware werden dabei deutlich verringert, teilweise sogar ganz aufgehoben. Mit etwas Glück sind somit auch Schnäppchen, die dem Wohl des Kinderrückens zugutekommen, ganzjährig möglich.
Fazit:
Ein guter Schulrucksack muss dem Kind gefallen, darf dabei aber nicht von minderer Qualität sein. Er muss die gleichen rückenschonenden Voraussetzungen erfüllen wie ein Schulranzen. Regelmäßiges “Entrümpeln” von unnötigen Dingen hilft bei der Gewichtsreduzierung. Daher die Tasche eher kleiner als zu groß wählen. Sich mit Platzknappheit zu arrangieren, hilft Ordnung zu halten. Mit Markenmodellen des Vorjahres lässt sich zudem Geld sparen. Beim Design des Modells sollte jedoch das Kind das letzte Wort haben dürfen. Schließlich soll es seinen Schulrucksack auch mit Stolz zur Schule tragen.



