Ihre Familienfotos als Dauer-Diashow auf einem digitalen Bilderrahmen
Wer heutzutage seine Familienfotos immer in Sichtweite haben möchte und sich bei den zahlreichen schönen Bildern nicht entscheiden kann, welche er sich ins Wohnzimmer stellt, für den sind die neuen digitalen Bilderrahmen genau richtig. Über den Computer oder direkt mit dem Speicherchip der Digitalkamera lassen sich beliebig viele Bilder auf dem Rahmen speichern. Anschließend kann man sie als Diashow ablaufen lassen. Lesen Sie in unserem Einkaufsberater worauf Sie beim Kauf eines digitalen Bilderrahmens achten sollten.
Welche Auflösung und Bildschirmgröße gibt die beste Fotoqualität wieder?
Entscheidendes Qualitätsmerkmal eines digitalen Bilderrahmens ist die Auflösung und Größe des Bildschirms. Sie bestimmt wie gut Ihre Urlaubs- und Familienbilder dargestellt werden.
Gängige Größen sind 7 und 8 Zoll. Dabei sollten Sie beachten, dass die Bildschirme mindestens 720 Pixel breit sind. Die meisten Digitalfotos sind im Format 4:3. Ihr Bilderrahmen sollte dieses Format daher unterstützen. Die optimale Bildschirmauflösung beträgt 800 x 600 Pixel.
Von geringeren Auflösungen, zum Beispiel 720 x 480 oder 480 x 234 Bildpunkten, ist abzuraten. Sie zeigen schwarze Balken oder schneiden die dargestellten Bilder oben und unten einfach ab.
Eine preiswerte Alternative wäre stattdessen ein kleinerer Rahmen, zum Beispiel 4 Zoll. Er zeigt auch bei einer geringen Bildschirmgröße von 480 x 234 Pixel noch Fotos in hochwertiger Qualität.
Wie speichere ich die Fotos auf dem digitalen Bilderrahmen?
Die meisten Rahmen können direkt an den PC angeschlossen werden. Mit einem USB-Kabel können Sie dann die Bilder vom Computer auf den Rahmen übertragen. Der Vorteil an dieser Übertragungsmöglichkeit liegt darin, dass Sie die Fotos zunächst auf dem Computer mit einem entsprechenden Programm bearbeiten und zum Beispiel rote Augen entfernen können. Außerdem können Sie die Fotos direkt auf die Auflösung Ihres Bilderrahmens herunterrechnen. Dadurch sparen Sie Speicherplatz und können noch mehr Fotos übertragen.
Alternativ können Sie die Bilder auch über eine Speicherkarte von der Kamera direkt auf den Rahmen ziehen. Vor dem Kauf sollten Sie daher unbedingt darauf achten, dass der Rahmen die gleiche Speicherkarte liest wie Ihre Digitalkamera. Übliche Formate sind hier SD- und Compact-Flash-Karten. (Mehr zum Thema Speicherkarten finden Sie hier.) Auf diese Weise sparen Sie sich das umständliche Hochladen auf den PC. Andererseits können Sie die Fotos aber auch nicht mehr bearbeiten und verkleinern.
Neuere Rahmen haben auch die Möglichkeit Daten per WLAN und Bluetooth zugespielt zu bekommen.
Wo stelle ich den Rahmen am besten auf?
Da die Bilderrahmen digital sind, benötigen sie Strom um zu laufen. Einige Geräte funktionieren zwar per Akku, dieser hält jedoch meist nicht lange und schnell zeigt der Rahmen einen schwarzen Bildschirm.
Die Bilderrahmen müssen daher in der Nähe eines Stromanschlusses aufgestellt werden, zum Beispiel auf einem Regal, in der Küche oder auf dem Nachttisch. Hier kann das Kabel leicht versteckt werden und der Rahmen sieht schick aus. Möchten Sie ihn lieber an die Wand hängen, wird das Kabel immer sichtbar sein. Die Alternative ist nur ein Loch durch die Wand zu bohren.
Wie viel Strom verbrauchen die Rahmen?
Wer einen digitalen Bilderrahmen besitzt, muss natürlich auch mit Stromkosten dafür rechnen. Je nach Bildschirmgröße und -helligkeit verbrauchen die Rahmen bei ständigem Betrieb durchschnittlich 100 Kilowattstunden pro Jahr. Das macht etwa 15 bis 20 Euro aus.
Daher gilt, wie bei allen anderen technischen Geräten auch: in der Nacht oder wenn Sie gerade nicht zu Hause sind einfach mal den Stecker ziehen!
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Mehr Infos zum digitalen Bilderrahmen finden Sie auch bei Online Focus.




