Energie sparen und ruhiger schlafen mit neuen Fenstern
Sind Ihre Nebenkosten auch zu hoch? Wenn Sie in Zukunft keine bösen Überraschungen mehr erleben möchten, sollten Sie sich Gedanken über den Austausch Ihrer Fenster machen. Laut einer Studie des TÜV Rheinland lässt sich der Wärmeverlust im Vergleich zu einem herkömmlichen Isolierglasfenster um bis zu 70 Prozent reduzieren. Dabei ist neben der Verglasung auch die Qualität des Rahmen wichtig. Schallschutz und Sicherheit spielen beim Fensterkauf ebenfalls eine große Rolle.
Lesen Sie hier Tipps wie Sie bei neuen Fenstern Energie sparen und ruhiger schlafen können!
Die folgenden Tipps für energiesparende Fenster wurden vom Online-Shop fensterversand.com zusammengestellt.
Fensterrahmen aus Kunststoff oder Holz?
Die erste Frage, die man sich beim Kauf von neuen Fenstern stellt, ist zumeist eine optische: bevorzuge ich Kunststoff- oder Holzfenster? Doch bei dieser Entscheidung sollte nicht nur der Geschmack eine Rolle spielen.
Kunststofffenster sind günstiger in der Anschaffung und weisen neben sehr hohen Wärmeschutz- auch optimale Schallschutzeigenschaften auf. Sie sind einfach zu reinigen, nahezu wartungsfrei und zeichnen sich durch große Langlebigkeit aus. Aufgrund der stetig verbesserten Oberfläche sind sie unempfindlich gegen Säuren, Abgase und Reinigungsmittel. Kunststofffenster sind in allen erdenklichen Formen und auch Farben erhältlich. Sie sind zudem äußerst umweltfreundlich, da Kunststoff recycelbar ist und somit dem Kreislauf zurückgeführt werden kann.
Die Entscheidung für Holzfenster fällt häufig aufgrund der angenehmeren Oberflächentemperatur und Optik. Ein Holzfenster strahlt Wärme und Behaglichkeit aus. Neben den guten Wärmeeigenschaften bieten die Holzfenster vielfältigen Gestaltungsfreiraum. Schon in der Anschaffung kann zwischen unterschiedlichen Holzarten gewählt werden und auch langfristig sind der Fantasie durch umweltfreundliche Lack- und Lasursysteme keine Grenzen gesetzt. Zudem schonen Holzfenster die Umwelt nachhaltig, da sie im Vergleich zu anderen Baustoffen die geringste Energiemenge im Bezug auf Verarbeitung, Fertigung und Entsorgung benötigen.
Wärmeschutzverglasung
Bei der Auswahl des Glases sollte nicht gespart werden, denn hier zeichnet sich gute Qualität langfristig aus. Wichtig für die Wärmeschutzeigenschaft des Glases ist in erster Linie der sogenannte Ug-Wert. Dieser beschreibt wie viel Energie durch das Fenster verloren geht. Als Faustregel gilt: Je niedriger der Ug-Wert, desto besser der Wärmeschutz.
Bei einer Einfachverglasung, die noch in Altbauten zu finden ist, liegt der Ug-Wert zwischen 5,8 und 6,0 W/m²K. Die heute gesetzlich geforderte Wärmeschutzverglasung hingegen weist Werte ab Ug 1,1 auf. Bei einer Dreifachverglasungen kann sogar mittels Kryptongas im Scheibenzwischenraum ein Ug-Wert von 0,5 W/m²K erreicht werden.
Optimiert werden kann das Ganze noch durch einen thermisch getrennten Randverbund, der den Wert des Fensters um weitere 0,1 W/m²K verbessert.
Schallschutzverglasung
Die Fenster spielen beim Schutz gegen Lärmbelästigung von außen eine große Rolle, da sie üblicherweise wesentlich kleinere Schalldämm-Maße aufweisen als die umgebenden Massivwände. Die Güte der Schalldämmung wird in deziBel (dB) gemessen. Dabei ist wichtig, dass eine Erhöhung der Schalldämmung um 10 dB als Halbierung der Lautstärke empfunden wird.
Eine beidseitig verputzte massive Außenwand von 24 cm Dicke hat einen Schalldämmwert von 52 dB. Dagegen weist ein einfach verglastes Fenster nur ein Schalldämm-Maß von ca. 20 dB, ein zweifach verglastes Fenster etwa 30 dB auf. Spezielle Schallschutzgläser erreichen Werte von bis zu 45 dB und sind insbesondere dann zu empfehlen, wenn die Wohn- bzw. Schlafräume direkt zu vielbefahrenen Straßen oder Bahnlinien orientiert sind.
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Sicherheitsverglasung
Bei der Sicherheitsverglasung werden in der Regel drei verschiedene Versionen verwendet.
ESG-Sicherheitsglas ist ein vorgespanntes Glas, das im Gegensatz zu herkömmlichem Glas bei Zerstörung ein engmaschiges Netz von kleinen, meist stumpfkantigen Glaskrümeln bildet, wodurch die Verletzungsgefahr erheblich gemindert wird.
VSG-Sicherheitsglas wird auch Mehrscheibensicherheitsglas genannt. Es besteht in der Regel aus zwei oder auch mehreren Glasscheiben die durch eine zäh-elastische Zwischenschicht aus Kunststoff miteinander verbunden sind. Bei Zerstörung bleiben die Bruchstücke an der Zwischenschicht haften und die zerbrochene Glasscheibe bleibt durchsichtig. Das schlichte Einschlagen der Scheibe ist so nur erschwert möglich.
Eine durchwurfhemmende Verglasung stellt eine Sonderform des VSG dar und wird in der Regel für den Einbruchsschutz verwendet. Mittels einer Metallkugel wird die Beständigkeit des Glases getestet und in drei unterschiedliche Widerstandsklassen unterteilt.
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