Fahrrad

Fahrräder sind umweltschonend, benötigen kein Benzin und können auch ohne Führerschein in jedem Alter gefahren werden. Zusätzlich bewegen sich Radfahrer an der frischen Luft und steigern ihre Kondition. Doch bevor man ein Damenfahrrad, Herrenfahrrad oder Kinderfahrrad kauft, sollte man sich überlegen wofür es benötigt wird, denn es gibt verschiedene Fahrradtypen. Ein Cityrad, auch als Tourenrad bezeichnet, ist am beliebtesten und ist besonders für den Alltag geeignet. Der Radfahrer sitzt bequem und entspannt in einer aufrechten Haltung. Das Cityrad ist robust und dennoch nicht zu schwer. Zur Grundausstattung des Cityrads gehören dicke Reifen, Schutzbleche und Gepäckträger. Rennräder sind für sportliche Wettkämpfe gemacht. Damit sie schnell und wendig sind, verzichtet man bei den Rennrädern auf überflüssige Teile wie Reflektoren, Klingel, Schutzblech oder Beleuchtung. Besonderes Merkmal eines Rennrads ist der kurze Hinterbau. Mit ihm sitzt der Radfahrer tief und weit nach vorne gebeugt um schneller zu fahren. Das Mountainbike wurde eigentlich für Radtouren in den Bergen, steile Anstiege oder holprige Wege konzipiert. Es besitzt breite 26-Zoll-Ballonreifen, eine Gangschaltung mit hohem Übersetzungsbereich (meistens mit 18 Gängen oder 27 Gängen) und spezielle Bremsen, die das Rad schneller zum Stehen bringen. Wegen zahlreicher Kopfsteinpflaster oder Bordsteinkanten in der Stadt ersetzt das Mountainbike zunehmend das Cityrad. Das Trekkingbike gilt als gemäßigtes Geländerad. Es ist dem Mountainbike sehr ähnlich, fährt jedoch besser auf der Straße. Im besonders unebenen Geländer riskiert man mit dem Trekkingbike einen Platten. Rahmen und Räder des Trekkingbikes sind im Vergleich zum Mountainbike etwas schmaler. Die Räder haben eine Größe von 28 Zoll. Dieses Fahrrad ist besonders für sportliche Fahrer oder eine Fahrradreise geeignet. Das Fitnessrad ist für Menschen, die ihre Gesundheit und Kondition steigern wollen, gedacht. Mit seinen schmalen Reifen, leichtem Rahmen und dem Rennsattel ähnelt das Fitnessrad dem Rennrad. Ebenso haben beide gemeinsam, dass auf Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger verzichtet wurde. Durch den geraden Trekkingrad-Lenker und eine besondere Form des Rahmens, sitzt man sehr bequem auf dem Fitnessrad. Das Besondere am Klapprad ist, dass man es schnell auf die Größe einer Reisetasche zusammenfalten kann. Daher ist es besonders für diejenigen geeignet, die ihr Fahrrad mit auf Reisen nehmen wollen. Es gibt sechs Arten von Klapprädern: Take Off, Brompton, Friday, Moulton, Montague und Birdy. Alle besitzen einen klappbaren Rahmen und kleine Reifen.

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