Immer beliebter: Lebensmittel online bestellen
Ob Milch, Schinken oder Tiefkühlgerichte – nach einer aktuelle Studie kaufen bereits 4,5 Millionen Deutsche Lebensmittel im Internet ein. Das entspricht neun Prozent aller Internetnutzer in Deutschland, wie der der Hightech-Verband BITKOM anlässlich der Landwirtschaftsmesse „Grüne Woche“ in Berlin berichtet. Dabei ist das Angebot recht vielfältig und reicht vom klassischen Supermarkt, über Feinkost bis zum Weinhändler.
Wohin geht der Trend?
Das Interesse der Verbraucher, ihre Lebensmittel im Internet einzukaufen, ist im vergangenen Jahr um das Dreifache gestiegen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie von BITKOM, die im Dezember 2010 unter 1.003 Internetnutzern in Deuschland durchgeführt wurde.
Künftig wird die Zahl derjenigen, die online Nahrungsmittel einkaufen, sogar noch steigen. Jeder fünfte Befragte hat zwar noch keine Lebensmittel online bestellt, könnte es sich aber prinzipiell vorstellen. Besonders beliebt ist der Lebensmittel-Einkauf unter jüngeren Usern und Männern. Jeder vierte Internetuser zwischen 18 und 29 Jahren kann sich vorstellen, Käse und Co. über das Internet zu beziehen, aber nur jeder achte über 50 Jahren. Männer zeigen mit 23 Prozent stärkeres Interesse als Frauen (15 Prozent).
Was wird online angeboten?
Passend zu der Nachfrage nach Lebensmitteln im Internet, ist auch die Vielfalt der Shops groß. Sie reicht von klassischen Supermärkten wie Edeka über spezialisierte Web-Shops. Im Sortiment finden sich häufig Delikatessen, die im stationären Handel nur schwer zu bekommen sind. So bietet der Delikatessenshop Jamon etwa ausgewählte Feinkost aus Spanien. Um ihre authentische Qualität zu gewährleisten, bezieht das Unternehmen seine Produkte ausschließlich von speziell ausgewählten Partnerunternehmen in Spanien.
Auch Tiefkühlkost und Weine gehören zu den Top-Waren. Die Lieferung von frischen Produkten wie Gemüse oder Eiern allerdings ist vor allem in Ballungsräumen möglich. Die Waren werden auf Wunsch noch am selben Tag an die Haustür gebracht, oft gegen eine geringe Gebühr.



