Kinderspielzeug ohne Gefahren – lieber Holz oder Plastik?
Eltern wollen für Ihre Kinder immer nur das Beste. Doch gerade beim Thema Spielzeug scheiden sich die Geister. Was ist besser für das Kind: Holz- oder Plastik-Spielzeug? Kinder spielen lieber mit schrillen bunten Plastiksachen, doch Eltern finden Holz natürlicher und schöner. Völlig unbedenklich sind sie beide nicht. Doch wenn beim Kauf einige Dinge beachtet werden, kann Ihr Kind bedenkenlos mit Beidem spielen.
Lesen Sie hier unsere Tipps und Tricks für den Kauf von Spielzeug.
Holzspielzeug – besser unlackiert
Fast alle Eltern bevorzugen Spielzeug aus Holz, weil es umweltverträglicher scheint und – zu mindest in den Augen der Erwachsenen – schöner aussieht. Doch völlig bedenkenlos sind Holzbausteine, Holzfiguren oder Holzeisenbahnen nicht. So fand man zum Beispiel 2002 heraus dass in Holzpuzzles krebserregendes Formaldehyd enthalten war.
Lackierte Holzspielwaren können zudem abfärben, wenn Ihr Kind sie in den Mund nimmt, oder enthalten zu viel Schwermetall. Daher ist unlackiertes, gewachstes Holz, z.B. bei Bauklötzen oder Buntstiften grundsätzlich besser. Möchten Sie dennoch lackiertes Holzspielzeug kaufen, achten Sie auf die Speichelechtheit und testen Sie, ob sich auf den Fingerkuppen Farbe zeigt. Wenn ja, machen Sie direkt Gebrauch von Ihrem Widerrufsrecht!
Plastikspielzeug – PVC-frei und Phthalat-frei
Vom Plastikspielzeug sind vor allem Kinder begeistert. Die Plastikbausteine, Plastiktiere, Rasseln oder Spielfiguren sind bunt und machen laute Geräusche. Eltern empfinden sie meist als weniger schön und künstlich. Zudem bestehen viele aus PVC, in denen so genannte Phthalate enthalten sind. Sie sollen den Kunststoff biegsamer machen. Doch der PVC wirkt wie Hormone, schädigt Leber oder Nieren. Meist ist der Schadstoff in Billigprodukten wie Scoubidous, Leuchtstäbe, Automatenspielzeug und Lebensmittelbeilagen enthalten.
Wollen Sie Ihren Kindern die Farb- und Geräuschvielfalt des Plastikspielzeugs dennoch nicht vorenthalten, achten Sie darauf, dass die Bausteine, Autos oder Puppen die Kennzeichnung “Phthalat-frei” oder “PVC-frei” enthalten. Auch Spielwaren mit Kunststoffen wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Acetyl-Butyl-Styrol (ABS) sind ungefährlich. Wird auf der Verpackung oder dem Produkt jedoch keine Angabe des Kunststoffs gemacht, handelt es sich meist um PVC.
Mehr zum Thema Gefahren bei Kinderspielzeug finden Sie zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale Bayern.
Gütesiegel für bedenkenloses Spielzeug
Um auf Nummer sicher zu gehen, achten Sie auch auf Gütesiegel auf der Verpackung. Mit der CE-Kennzeichnung gibt der Hersteller beispielsweise an, dass er sich an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten hat. Das GS-Zeichen wird von einem unabhängigen Institut, zum Beispiel TÜV vergeben wird. Mehr zum Thema Gütesiegel bei Spielzeug finden Sie auch unter www.eu-info.de.
Wenn Sie diese wenigen Tipps beachten, können Sie bedenkenlos Spielzeug für Ihre Kinder kaufen, zum Beispiel im Produktportal von Trusted Shops:




