Gute Tipps für Ihren nächsten Fahrradkauf
Fahrrad fahren liegt im Trend. Deutsche haben fast doppelt so viele Fahrräder wie Autos. Vor allem im Alltag stellen sie eine gute Alternative zum Pkw dar. Auch im Urlaub bevorzugen viele mehrtägige Radtouren statt der All-Inclusive-Reise. Wieder andere nutzen das Rad als Sportgerät. Doch worauf muss ich beim Kauf achten? Welches Rad nehme ich für welche Fahrten? Gibt es vielleicht auch ein Modell, das alles kann?
Das Cityrad: absolut alltagstauglich
Das klassische Fahrrad für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen ist das Cityrad. Da es speziell für den alltäglichen Gebrauch entwickelt wurde, bietet es folgende Vorteile:
- Aufrechte Haltung: Auf dem Cityrad sitzt der Fahrer entspannt in aufrechter Haltung. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Sattel über eine Sattelstütze verfügt und damit weich und bequem ist.
- Niedriger Einstieg: Mit seinem geschwungenen Rahmen, den es seinem Vorgänger dem Hollandrad zu verdanken hat, ist es besonders einfach auf das Cityrad aufzusteigen. Seine Reifen sind in den Größen 26- und 28-Zoll erhältlich. Doch ein 26-Zoll-Reifen unterstützt den Einstieg zusätzlich. Daher ist ein Cityrad für ältere Menschen besonders geeignet.
Zur Grundausstattung gehören dicke Reifen, Schutzbleche und ein Gepäckträger. Oftmals ist am Lenker auch ein fest verankerter Einkaufskorb angebracht.
Das Cityrad ist robust und dennoch nicht zu schwer. Daher ist es auch für entspannte Wochenendausflüge auf befestigten Waldwegen geeignet. Bei unebenen Wegen oder den zahlreichen Bordsteinen in der Stadt sollte man jedoch besser von seinem Cityrad absteigen, da es sonst zu schnell verschleißt.
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Das Mountainbike: Ab ins Gelände
Das Mountainbike wurde für Radtouren in den Bergen, steile Anstiege oder holprige Wege konzipiert. Es besitzt einen robusten Rahmen, breite 26-Zoll-Reifen und spezielle Bremsen, die das Rad schneller zum Stehen bringen. Daher eignet es sich vor allem für unebene und abenteuerliche Gelände.
Wegen zahlreicher Kopfsteinpflaster oder Bordsteinkanten in der Stadt ersetzt es zunehmend auch das Cityrad. Doch aufgepasst: ein Mountainbike hat oftmals keinen Gepäckträger und keine Schutzbleche. Auch auf Licht und Klingel wird verzichtet. Diese sind zwar im Wald nicht notwendig, doch nach Straßenverkehrsordnung unerlässlich. Daher müssen sie zusätzlich montiert werden, um das Rad auch in der Stadt zu nutzen.
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Das Trekkingbike: Ein Universalrad?
Das Trekkingbike hat in letzter Zeit immer mehr an Popularität gewonnen. Es gilt als Universalrad, da es die Vorteile vom Cityrad mit denen des Mountainbikes vereint.
Aufgrund seiner ergonomischen Sitzhaltung und seinen Gepäckträgern ähnelt es dem Cityrad. Wer aber sein Fahrrad nicht nur in der Stadt nutzen will, sondern gelegentlich längere Radtouren unternimmt, ist mit dem Trekkingrad gut bedient. Es lässt sich auch auf unbefestigten Schotterstraßen oder Waldwegen fahren. Da es außerdem mehrere Gepäckträger besitzt, eignet es sich besonders für längere Radtouren mit viel Gepäck.
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Das Rennrad: Die Geschwindigkeit zählt
Das Rennrad ist für Sie geeignet, wenn Sie es gern ein bisschen schneller hätten und auch bei sportlichen Wettkämpfen mitfahren wollen. Es zeichnet sich durch eine besonders leichte aber dennoch stabile Bauweise aus. Auf überflüssige Teile wie Schutzblech, Beleuchtung, Klingel und Gepäckträger wurde verzichtet um es schneller und wendiger zu machen. Unterstützt wird dies auch durch den speziellen Rennlenker sowie den kurzen Hinterbau, mit dem der Fahrer tief und weit nach vorn gebeugt sitzt.
Wer nicht gleich auf Wettkämpfe trainieren will, sondern lediglich seine Gesundheit und Kondition steigern möchte, dem empfielt sich das Fitnessrad. Es ist dem Rennrad sehr ähnlich, allerdings fehlt hier der Rennlenker.
Zu beachten ist sowohl beim Renn- als auch beim Fitnessrad, dass sie im Straßenverkehr mit einer Batterielampe ausgestattet sein müssen. Nur bei Rennen darf diese entfernt werden. Zum Einkaufen oder für den Wochenendausflug sollten Sie daher besser auf ein anderes Rad umsatteln.
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Weitere Informationen zur Vorbereitung auf Ihren Fahrrad-Kauf finden Sie bei der Stiftung Warentest und bei fahrrad-tipps-kaufberatung.de
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