Universität Regensburg: Gütesiegel senkt Kaufabbruch-Rate um ein Drittel
Veröffentlicht am 22. Oktober 2008 von Ulrich Hafenbradl
Eine wissenschaftliche Studie an der Universität Regensburg hat herausgefunden, dass die Kaufabbruchquote in einem Shop durch die Anzeige eines Gütesiegels im Schnitt um über 30 Prozent gesenkt wird. Gleichzeitig sind fast doppelt so viele Kunden bereit, bei einem zertifizierten Shop per Vorkasse zu bezahlen.
Eine gute Möglichkeit, das Vertrauen der Kunden in den Shop zu stärken, bietet ein anerkanntes Gütesiegel, das dem potenziellen Käufer Sicherheit beim Einkauf vermittelt. Als unmittelbare Folge sinkt hierdurch die Kaufabbruchrate. Schon eine kleine Verbesserung dieser Quote macht sich sehr stark im Shopumsatz bemerkbar (Fallstudie und Kalkulator hierzu).
Effekt 1: 33% Weniger Kaufabbrüche durch Gütesiegel
Die Studie der Universität Regensburg hat den Zusammenhang zwischen Kaufabbruch-Rate und Gütesiegel jetzt genau untersucht und kommt zu einer klaren Aussage: “Wenn der Shop über ein Gütesiegel verfügt, sinkt die Kaufabbruchquote im Schnitt um ein Drittel.”

Effekt 2: Mehr Vorauskasse für Ihren Shop durch Gütesiegel
Aber nicht nur die Abbruchrate verbessert sich, sondern auch der Vorauskasseanteil. Die Vorauskasse ist für Shopbetreiber natürlich eine sehr günstige und vorteilhafte Zahlweise. Er erhält schnell sein Geld und trägt kein Risiko. Allerdings haben viele Verbraucher daher Vorbehalte gegenüber der Vorkasse.
Umso wichtiger ist das Shop-Gütesiegel auch hier: Fast doppelt so viele Kunden sind bereit, bei einem zertifizierten Shop per Vorkasse zu bezahlen: ohne Gütesiegel 15%, mit Gütesiegel 27%.

Durchgeführt hat die Studie, die auch als e-Commerce Leitfaden veröffentlicht wurde, das Institut ibi research an der Universität Regensburg GmbH, das seit 1993 unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Bartmann in der angewandten Forschung und in wissenschaftlich fundierten Praxisprojekten arbeitet. Die Autoren Dr. Ernst Stahl, Markus Breitschaft, Thomas Krabichler und Georg Wittmann haben mehr als 1.300 Teinehmern verschiedene realitätsnahe Situationen geschildert und den Einfluss auf die Zahlweise analysiert.




