Ob in Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder beim Online-Shopping – überall hinterlassen Internet-Nutzer persönliche Daten. Wenn du diese fünf Tipps beachtest, kannst du dich zumindest ein Stück weit sicherer fühlen.

Wenn es um das Thema Sicherheit im Internet geht, steht das Thema Datenschutz ganz klar an erster Stelle. Die meisten Menschen fürchten, dass ihre persönlichen Daten im Netz nicht sicher sind.

Tipp 1: Persönliche E-Mail-Adresse nicht leichtfertig angeben

Ob in sozialen Netzwerken oder auch beim Online-Shopping – Online-Shopper sollten sparsam mit den eigenen Daten umgehen. Du solltest niemals mehr preisgeben, als unbedingt notwendig ist. Nur so kannst du vermeiden, dass deine Daten in falsche Hände gelangen. Das gilt auch für die E-Mail-Adresse. Online-Händler beispielsweise benötigen zwar immer eine E-Mail-Adresse, um eine Bestellbestätigung schicken zu können, aber besonders bei Foren oder Gewinnspielen solltest du aufmerksam sein. Zudem sind Spam-Mails im Posteingang oftmals sehr ärgerlich. Um diese zu vermeiden, sollte die E-Mail-Adresse nicht zu leichtfertig angeben werden.

Tipp 2: Keine unverschlüsselten Daten übertragen

Beim Online-Shopping sind die Zahlung per Kreditkarte oder Einzugsermächtigung gängige Verfahren. Du solltest Zahlungsdaten niemals unverschlüsselt übertragen. Sonst könnten die Daten leicht abgefangen und für andere Zwecke missbraucht werden. Was viele nicht wissen: Beim Senden von unverschlüsselten Daten verstoßen viele Online-Shopper gegen die Bedingungen ihrer Bank. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist es deshalb ratsam, dass du vor dem Senden der Zahlungsdaten immer schaust, ob im Browserfenster ein Schloss-Symbol bzw. ein „https“ in der URL angezeigt wird. Das Symbol zeigt eine verschlüsselte Datenübertragung an.

Tipp 3: Unseriöse Online-Shops erkennen

Es gibt zahlreiche Online-Shops. Die meisten Shop-Betreiber sind ehrliche Händler. Doch immer häufiger nutzen Betrüger sogenannte Fake-Shops, um Shopper abzuzocken. Achte deshalb unbedingt auf eine vollständige Anbieterkennzeichnung sowie auf vollständige Informationen zu Widerruf, Versandkosten und Zahlungsmethoden. Bei unseriösen Shop-Betreibern sind diese oft fehlerhaft oder schwer zu finden.

Zudem kann eine kurze Internetrecherche sinnvoll sein. Vielleicht gibt es Negativeinträge in Foren, die zu erhöhter Wachsamkeit mahnen. Lässt sich ein Online-Shop darüber hinaus von seinen Kunden direkt bewerten und blendet das Ergebnis auf seiner Website ein – etwa über das Kundenbewertungssystem von Trusted Shops – kann dies zusätzlichen Aufschluss über die Qualität von Service und Angebot geben. Darüber hinaus solltest du schauen, ob ein Shop mit einem Gütesiegel zertifiziert ist. So geraten die sensiblen Daten gar nicht erst in falsche Hände.

Tipp 4: Passwörter niemals auf öffentlichen PCs speichern

Gespeicherte Passwörter erleichtern das Surfen im Internet, da das lästige Einloggen entfällt. Jedoch solltest du unbedingt darauf verzichten, wenn du an einem öffentlichen Computer, zum Beispiel in einem Internetcafé, sitzt. Die Passwörter werden über sogenannte Cookies gespeichert, die auf dem Computer abgelegt werden. Vergisst du am Ende die Cookies zu löschen, wird der nächste Computernutzer automatisch mit deinem Account angemeldet. Was viele nicht wissen: Einige Computerviren lesen die Cookie-Listen ohne Zustimmung des Nutzers aus. Grundsätzlich solltest du es Betrügern extra schwer machen, dein Passwort zu knacken. Die verwendeten Passwörter sollten immer aus einer Kombination von Sonderzeichen, Buchstaben und Zahlen bestehen.

Am besten verwenden Sie unterschiedliche Passwörter für verschiedene Anwendungen. Regelmäßiges Ändern des Passworts und Sicherheitsfragen, die nur von Ihnen selbst beantwortet werden können, schützen zusätzlich vor Datenmissbrauch.

Tipp 5: Allgemeine Geschäftsbedingungen erst lesen, dann zustimmen

Bei sozialen Netzwerken und Internet-Diensten müssen sich Nutzer häufig registrieren. Auch wenn es keine spannende Lektüre ist, ist es empfehlenswert, dass sich Nutzer trotzdem unbedingt die AGB und die Datenschutzerklärungen bei der Anmeldung durchlesen. Denn nur so weißt du, was mit deinen Daten geschieht. Beispiel Facebook: Hier sollten Nutzer einiges beachten. Drückt ein Nutzer auf einer Internetseite einen „Gefällt mir“-Button und ist gleichzeitig bei Facebook angemeldet, dann erhält das soziale Netzwerk die Information, dass der Nutzer die Website besucht hat. Die Information wird auch dann übertragen und kann dem Nutzerprofil zugeordnet werden, wenn der Nutzer den Button nicht gedrückt hat.

Damit grade beim Online-Shopping nichts schiefgeht, solltenst du immer auf das Trusted Shops Gütesiegel achten. Es gibt dir als Käufer eine verlässliche Orientierung und zeigt auf einen Blick, dass du diesem Shop nicht nur vertrauen kannst, sondern dort auch deine Daten sicher sind.