Es ist Übergangszeit. Die beste Gelegenheit den Kleiderschrank wintertauglich zu machen. Das bedeutet in den meisten Fällen: umdisponieren. Mit diesen fünf Tipps holst du deine Sommerlieblinge in der nächsten Saison wieder fit aus dem Winterschlaf zurück.

Die wenigsten Haushalte haben den Luxus eines begehbaren Kleiderschranks, in dem das ganze Jahr über alles gelagert werden kann. Also heißt es für die meisten Textilliebhaber: Saisonale Trennung von den Sommerlieblingen. Aber einfach in Kartons verpackt und in den Keller oder auf den Dachboden gestellt, klingt nicht nur lieblos, sondern kann den Materialien sogar schaden. Mit folgenden Tipps hast du auch in der nächsten Saison weiterhin Freude mit deinen Lieblingsteilen.

Ausmisten

Ausmisten ist ein gefürchtetes Wort, aber manchmal muss man sich einfach trennen. Überlege dir bei jedem Teil ganz genau, wann du es das letzte Mal getragen habst. Sind mehr als zwei Jahre vergangen und es handelt sich nicht um ein Teil für besondere Anlässe, dann ist es an der Zeit, dich von dem Teil zu trennen. Meine „Textilwaisen“ bringe ich regelmäßig zum Flohmarkt oder zur Kleiderspende. Und ich kann ehrlich behaupten: Ich habe noch kein Teil danach vermisst.

Waschen und reinigen

Ganz wichtig ist, dass du vor dem Einlagern deine Kleidung gründlich wäscht und wenn nötig zur Reinigung gibst. Schmutz und Gerüche können sich sonst in der Lagerungszeit in den Fasern festsetzen und lassen sich nur schwer wieder entfernen. Außerdem sind Hautschüppchen, Schmutz und Schweiß ein Magnet für Ungeziefer wie Motten und Larven. Wenn die Kleidung gereinigt ist, solltest du unbedingt darauf achten, dass sie vor dem Einwintern komplett trocken ist. Das kann nämlich je nach Lagerort zu Schimmelbildung führen.

Richtig lagern

Für die Lagerung bieten sich neben Kommoden und Schränken stapelbare Kisten aus Kunststoff und Bettkästen an. Stapelbare Kisten gibt es in vielen verschiedenen Größen und Farben. Wer an akutem Platzmangel leidet, findet Bettkästen mit Deckel, die man einfach unter’s Bett rollen kann.
Bei knitterfreien Teilen, zum Beispiel Decken, Synthetik oder Strick, sind Vakuum-Systeme hilfreich. Einfach mit dem Staubsauger Luft absaugen und schon wird nur noch halb so viel Platz benötigt.

Richtig befüllen

Beim Befüllen der Kästen solltest du darauf achten, schwere Stücke nach unten und leichte und empfindliche nach oben zu stapeln. So behält alles seine Form und verknittert weniger. Bei empfindlichen Seidenblusen kannst du das Aufbügeln im nächsten Sommer verkürzen, wenn du sie eng in ein Blatt Papier rollst. Das verhindert zu starkes Verknittern.

Mottenschutz

Auch wenn du deine Kleidung sauber, trocken und richtig gelagert hast, kannst du unliebsamem Ungeziefer zusätzlich entgegenwirken. Klassische Mottenkugeln, Zedernholz und Lavendel helfen dabei, dass sich das Ungeziefer von Ihrer Wäsche fernhält. Fülle zum Beispiel Lavendelblüten in kleine Baumwollsäckchen und packe diese zwischen die Wäsche. Das hält nicht nur Motten fern, sondern auch die Wäsche frisch.

Fazit: Sauberkeit steht an erster Stelle

Egal wo du deine Klamotten lagerst, das Wichtigste ist, dass du sie sauber, trocken und ordentlich aufbewahrst. So haben Ungeziefer, Falten und Staub keine Chance und du hast länger Freude an deiner Kleidung. Und wie schön ist es, wenn du nächsten Sommer deine Kisten öffnest und alles direkt anziehen kannst?

Hier gibt es alles für die perfekte Lagerung deiner Kleidung