Aquarien bieten eine gute Möglichkeit einen Raum aufzuwerten und sind in vielen Fällen pflegeleichter als beispielsweise ein Hamster oder auch ein Hund. Ich habe mir für euch zwei Aquarien für Einsteiger angeschaut und Shops gefunden bei denen man diese Aquarien online kaufen kann.

Wenn man sich in einem Zoohandel umschaut, wird man in der Regel an den riesigen und mit bunten Korallen gefüllten Aquarien nicht vorbeikommen. Diese schinden schon enormen Eindruck, sind aber auch nichts für Anfänger. Meist handelt es sich dabei um Salzwasser-Aquarien, die unter anderem mit Schwarzlicht beleuchtet werden.

Süß- oder Salzwasser: Das Wasser macht den Unterschied

Wie mir einige Zoohandel-Mitarbeiter in der Zoohandlung meines Vertrauens in Duisburg bestätigten, benötigen diese Aquarien viel Pflege und sind sicherlich nichts für Anfänger. Alles steht und fällt in diesen Aquarien mit dem Salzgehalt im Wasser und diesen auszutarieren ist für Anfänger nicht immer einfach.

Wesentlich leichter hat man es da schon mit Süßwasser-Aquarien. Diese sind leicht einzurichten und benötigen häufig etwas weniger Pflege. Ich habe mir für euch die Systeme von biOrb und die sogenannten NanoCubes etwas genauer angesehen.

Das biOrb-System: Klein aber oho!

Moderne Formen und einfach zu pflegen — das sind die größten Vorteile eines biOrb-Systems. Die Becken gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Die Aquarien bestehen nicht aus Glas, sondern aus Acryl, was sie insgesamt auch etwas robuster als ein normales Aquarium macht.

Das Besondere ist, dass in dem System keine handelsübliche Pumpe verbaut ist, die das Wasser ansaugt und in Bewegung hält. Das passiert komplett über ein Filtersystem, dass im Boden des Beckens mit verbaut wurde und das Wasser gleichsam filtert und in Bewegung hält. Unterstützt wird die Filterpumpe durch den Kiesel, der in jedem biOrb am Boden verteilt wird. Es entsteht sehr schnell ein ausgewogenes System, in dem man nur alle vier bis acht Wochen einmal den Filterschwamm austauschen muss. Das biOrb-System ist also perfekt für Menschen mit wenig Zeit und es macht trotzdem ordentlich was her.

Im Aquarium können Fische genauso wie beispielsweise Schnecken oder Garnelen gehalten werden. Die Haltung von Tieren kann dazu führen, dass man beim Filter-Wechseln dann auch einmal die Scheiben sauber machen sollte.

Zur Dekoration kann man jede Art von echter Pflanze oder Plastikpflanzen nehmen. In meinem biOrb-Aquarium stehen nur Plastikpflanzen, die aber in der Regel erst bei genauem Hinsehen als künstliche Pflanzen ausgemacht werden. Außerdem habe ich mein biOrb-System mit der biOrb MCR Light ausgestattet. Nachts wird das Aquarium automatisch in ein bläuliches Licht getaucht, morgens gibt es einen kurzen „Sonnenaufgang“ und dann die Standard-Beleuchtung.

Mein Fazit: Das biOrb-System ist ideal für Einsteiger und ein echter Hingucker — egal ob mit oder ohne Tiere.

NanoCube: Das Komplett-Set

Ein „richtiges“ Aquarium, dass auch ordentlich Eindruck schindet sind die Kubus-förmigen Becken von Nano. Sie werden mit einer richtigen Pumpe ausgestattet und können sowohl als Salz- als auch als Süßwasser-Aquarium verwendet werden. Wie eingangs schon erwähnt: Einsteigern würde ich zunächst ein Süßwasser-Aquarium empfehlen.

Die Nanocubes sehen auch deshalb so schön aus, weil sie an den Seiten keine Klebenähte aufweisen, denn die Scheiben sind vorne gebogen. Auf einer Säule — z. B. aus Holz – an einer zentralen Stelle im Wohnzimmer sieht ein Nanocube sehr schön aus.

In meinem Nanocube haben es sich ein Stamm Süßwasser-Garnelen und einige Schnecken bequem gemacht. Besonders Garnelen sind wirklich pflegeleicht — alle paar Tage gebe ich ein wenig Futter und ein Mittel zur Unterstützung des Häutungsprozesses ins Wasser. Die Schnecken verputzen alle Reste inkl. der verstorbenen Garnelen. Etwa alle vier Wochen reinige ich den Filter meines Nanocubes. In ca. 15 Minuten bin ich damit durch.

Mein Fazit: Ein Nanocube ist sehr gut geeignet für Wasser-Fans, die gerne ein klassisches Aquarium haben möchten und denen es nicht vor etwas mehr Arbeit damit scheut. Denn natürlich müssen hier auch die Scheiben ab und zu gereinigt und der Kies am Boden hin und wieder gefiltert werden. Mit dem Starter-Set ist man gut versorgt und kann sich beruhigt der Inneneinrichtung des Beckens widmen.

Aufpassen bei neuen Bewohnern

Beim Einsetzen von neuen Pflanzen sollte man aber Vorsicht walten lassen. Nicht immer weisen Zoohandlungen darauf hin, wenn sie ihre Pflanzen mit Antibiotikum wässern um sie gegen Schädlinge zu schützen. Daher mein Tipp: Hast du bereits Bewohner in deinem Aquarium solltest du Neu-Ankömmlinge wie Pflanzen immer in einem separaten Becken für drei bis vier Wochen wässern.

Aquarien online kaufen könnt ihr hier