Schon lange kein Geheimnis mehr — für das Wunder-Öl aus der Kokosnuss wird der rote Teppich ausgerollt. Dürfen wir vorstellen? Das große Comeback des Kokosöls!

In der tropischen Küche wird so gut wie keine Mahlzeit ohne Kokosöl zubereitet und auch hierzulande sieht man das Öl aus der Palmenfrucht in immer mehr Haushalten. Viele Gourmetköche schwören auf Kokosnussöl als Bratfett. Wegen seiner hauptsächlich gesättigten Fettsäuren kann das Öl nämlich problemlos hocherhitzt werden. Damit ist es der perfekte Ersatz für Bratenfett oder Bratöl. Aber es gibt noch weitere Gründe, warum man für den Allrounder im Küchenrega Platz machen sollte.

Gesund und antibakteriell

Kokosnussöl besitzt mittelkettige Fettsäuren, diese sind besonders leicht verdaulich und werden vom Körper zur Energiegewinnung genutzt und damit eher selten in unseren Fettdepots eingelagert. Gleichzeitig ist es frei von Cholesterin, frei von Transfettsäuren und reich an mittelkettigen antibakteriell wirksamen Fettsäuren, die vom Körper nur ungern als Fett eingelagert werden. – Hurra!

Kokosfett oder Kokosöl?

Wenn man im Netz stöbert, findet man neben Kokosnussöl auch Kokosfett. Doch was ist der Unterschied? Bis auf die Bezeichnung sehen die beiden Kokos-Erzeugnisse nämlich relativ ähnlich aus. Und wird das Öl zu kalt (unter 25 Grad), wird es fest und ist optisch vom Kokosfett nicht mehr zu unterscheiden. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen Kokosöl und Kokosfett.

Beim Kokosöl handelt es sich um naturbelassenes Öl, es duftet und schmeckt nach Kokos. Außerdem besitzt es viele Vitamine und damit alle Vorzüge der Kokosnuss. Auf der Verpackung sind folgende Bezeichnungen zu finden: kaltgepresst, nativ, naturbelassen, natürlich oder virgin.

Beim Kokosfett handelt es sich um desodoriertes KokosölDas bedeutet, dass hier die Geschmacks- und Geruchstoffe entzogen wurden. Daher ist es geruchs- und geschmacksneutral und in der Regel beim Kauf in einem festen Aggregatszustand. Hier ist auf den meisten Etiketten zu lesen: desodoriert, raffiniert, gehärtet, fraktioniert, ohne Aroma.

Wenn du die Wahl hast, solltest du dich aber immer für kaltgepresste Bio Kokosöle entscheiden. Circa 20 Euro pro Liter solltest du für ein gutes Kokosöl ausgeben. Die Investition lohnt sich: Das Kokosnussöl ist super ergiebig und lässt sich lange aufbewahren.
Wem die Dosierung in fester Form leichter fällt, muss dennoch nicht auf die Vorteile des Kokosöls verzichten. Einfach etwas von dem Öl in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und das flüssige Öl in den Kühlschrank stellen. Schon nach kurzer Zeit wird das Öl fest und kann mit dem Löffel entnommen werden.

Tipp: Backen mit Kokosöl

Ersetze beim Backen Butter gegen Kokosöl. Du wirst den Unterschied schmecken und lieben! Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt und auch so manches Koch-Experiment mit Kokosöl, gerade bei asiatischen Gerichten, hat bei mir schon für leckere Überraschungen gesorgt.

Übrigens: Auch in der Kosmetikindustrie findet der gesunde Alleskönner immer mehr Verwendung!
Finde jetzt tolle Kokosöle bei bestbewerteten Bio-Online-Shops!

Kokosöl online kaufen