Der Gorillapod von Joby ist ein Mini-Stativ, das aber vielseitiger einsetzbar ist, als du vielleicht auf den ersten Blick denkst. Auch ich filme und fotografiere sehr gerne und der Gorillapod ist fast immer mit dabei. Wie er auch deine Arbeit mit der Kamera erleichtern oder verbessern kann, erfährst du in diesem Beitrag.


Laut Joby werden derzeit sieben verschiedene Gorillapods verkauft. Diese unterscheiden sich nur geringfügig in ihren Funktionen, können aber verschieden schwere Kameras tragen.

Die verschiedenen Gorillapod-Modelle

Gorillapod Original: Für kompakte Kameras mit bis zu 325g Gewicht
Gorillapod Magnetic: Äquivalent zum Original, aber mit magnetischen Standfüßen
Gorillapod Mini: Äquivalent zum Magnetic, allerdings deutlich kleiner
Gorillapod Video: Die Video-Version trägt auch Kameras mit bis zu 325g Gewicht, hat aber einen Hebel, der bessere Schwenks ermöglichen soll
Gorillapod Hybrid: Doppelt so teuer wie der Original, kann aber auch Kameras mit bis zu 2,2kg tragen.
Gorillapod SLR-Zoom: Für Kameras mit bis zu 3kg Gewicht
Gorillapod Focus: Das Topmodel, kann mit bis zu 5kg belastet werden.

Und was macht die Gorillapods so einzigartig?

Nun, die Gorillapods sind nicht einfach nur Mini-Stative. Sie sind nämlich flexibel, und können so nicht nur irgendwo aufgestellt werden, sondern auch enorme Höhenunterschied beim Untergrund ausgleichen oder sogar an Geländern befestigt oder auf Bäumen aufgehangen werden.
Dadurch werden sie zu sehr kreativen Werkzeugen, da du deine Kamera an Stellen befestigen kann, wo du es sonst nicht könntest. Besonders wenn du dich für Zeitraffer-Aufnahmen interessierst, solltest du über eine Anschaffung eines Joby-Statives nachdenken.
Übrigens: Auch Smartphones können mit einem sehr günstigen Adapter problemlos an der 1/4“ Stativschraube befestigt werden. Zeitrafferaufnahmen mit einer mobilen App wie LapseIt stehen also nichts mehr im Wege.

Wie steht’s um die Haltbarkeit?

Joby steht für Qualität, und die Gorillapods tun das auch. Das zeigt sich allerdings auch im Preis – nur wenige Ministative sind so teuer wie die von Joby. Mein Exemplar habe ich seit fast vier Monaten im Einsatz, und es funktioniert noch wie am ersten Tag. Einziges Problem: Die Beine wieder wirklich gerade zu kriegen, nachdem man sie ein mal verstellt hat, ist praktisch unmöglich.
Andere Leute wie zum Beispiel der YouTuber FelixBa berichten allerdings davon, dass die Stative bei sehr ausführlicher Benutzung mit schweren Kameras mit der Zeit an Festigkeit verlieren und ausgetauscht werden müssen. Ich kann das bisher aber nicht bestätigen.

Mein Fazit zum Gorillapod

Ob du nun Timelapses, Langzeitbelichtungen an seltsamen Positionen oder V-Logs machen willst, der Gorillapod von Joby ist ein sehr zuverlässiger Begleiter, der für viele verschiedene Dinge benutzt werden kann. Ich selber verwende den Gorillapod Hybrid, da meine Kamera für das Original zu schwer ist.
Hier ein Video, für das ich den Gorillapod verwendet habe:

Auf die meisten Zusatzfunktionen (Magnetic, den Hebel zum Schwenken) können die meisten Leute vermutlich verzichten. Deshalb solltest du beim Kauf primär darauf achten, dass das Gewicht deiner Kamera zum Gorillapod passt. Eine Anschaffung lohnt sich aber auf jeden Fall!

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