Osterzeit ist Hefezopfzeit! Mit keinem anderen Mitbringsel könnt ihr beim diesjährigen Osterbrunch für mehr strahlende Gesichter sorgen, als mit einem selbstgemachten Hefezopf. Schön luftig und locker gebacken, ergänzt der Osterzopf jede illustre Familientafel. Wir zeigen euch, wie ihr den Zopf am besten nachmachen könnt.

Hefezopf – ein Generationenrezept

Wir alle kennen Hefezopf von Oma. Jedes Jahr zu Ostern steht der frisch duftende Hefezopf auf dem Tisch und lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Obwohl es ein einfaches Rezept ist, braucht ein guter Hefezopf viel Geduld bei der Vorbereitung. Der Teig muss angemessen Ziehen können, damit er beim Backen richtig aufgehen kann. Lasst ihn nur nicht zu lange ziehen denn sonst besteht die Gefahr, dass er beim Backen zerfällt.

 

Kneten, Flechten, Backen

Ist der Teig erst einmal richtig durchgezogen, geht es daran ihn zu kneten. Auch hier ist Vorsicht geboten, denn zu viel Mehl beim Kneten sorgt dafür, dass der Zopf reißt. Habt ihr fertig geknetet, wird der Teig in drei gleiche Portionen geteilt, damit man den Zopf flechten kann. Im Nachhinein wird dieser dann eingepinselt. Hier könnt ihr zum Beispiel auf eine Mischung aus Eigelb und Milch setzen und den Zopf mit Hagelzucker oder Mandeln bestreuen.

Genüsslich Verspeisen

Ist der Zopf fertig, wird er meist mit Marmelade, Honig oder Butter gegessen. Hier seid ihr aber völlig frei. Ob fruchtig, süß oder vielleicht sogar herzhaft – Hauptsache es schmeckt!

Hefezopf mit Honig

Das Rezept

Bei dem Rezept handelt es sich um ein klassisches Hefezopf Rezept, welches in keinem guten Haushalt fehlen sollte.

Zutaten

  • 500 Gramm Mehl
  • einen halben Würfel Hefe
  • 75 Gramm Zucker
  • 125 Milliliter Milch
  • 75 Gramm Rosinen
  • 2 Eier
  • einen halben TL Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 Gramm Butter
  • Mehl für die weitere Bearbeitung
  • 40 Gramm Butter
  • 100 Gramm Puderzucker + 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Zuerst gebt ihr das Mehl in eine Schüssel und drückt eine kleine Mulde hinein, in die ihr die Hefe, einen Teelöffel Zucker und vier bis fünf Esslöffel Milch hineingebt.
  2. Danach alles zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Diesen bestäubt ihr dann mit etwas Mehl. Jetzt kann der Teig ziehem. Dafür stellt ihr ihn am besten für ca. 20 Minuten an einen warmen Ort. Wenn der teig anfängt kleine Blasen zunehmen, dann könnt ihr ihn für die weitere Bearbeitung verwenden.
  3. Jetzt könnt ihr die Rosinen in ein Sieb geben, abspülen und abtropfen lassen. Die restliche Milch, restlichen Zucker, Eier, Salz, Vanillezucker, Butter und Rosinen zum bereits gezogenen Teig geben. Dann verrührt ihr alles kurz mit einem Knethaken, bevor ihr mit dem Händekneten anfangt.
  4. Den Teig stellt ihr jetzt noch einmal für ca. 45 Minuten zum Ziehen weg.
  5. Packt euch etwas Mehl auf die Hände und knetet den Teig gut durch. Formt nun drei gleich große Ballen, die für die einzelnen Stränge stehen. Fangt nun an, gleichmäßig die Enden übereinander zu schlagen, damit der typische Flechtlook des Zopfes entsteht.
  6. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Die Butter lasst ihr schmelzen.
  7.  Zuletzt den Hefezopf mit der Butter bestreichen und im Ofen etwa 20-30 Minuten goldbraun backen. Aus den restlichen Zutaten könnt ihr nun noch eine Glasur anrühren und den fertigen Zopf damit bestreichen. Nach belieben noch mit Hagelzucker oder mandeln verziehren und genießen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und tolles Osterfest!