Schmerzen sind vielseitig und überall. Bei akuten Schmerzen kann Wärme oder Kälte kurzfristig Abhilfe verschaffen. Doch wann greift man zum Eis-Akku und wann zur Wärmflasche? Hier kommen die häufigsten Schmerzursachen mit Erste-Hilfe-Empfehlungen.

Verspannung vom langen Sitzen oder Stress. Schmerzende Beine vom langen Stehen. Muskelentzündungen vom Sport. Für kurzfristige und kleine Wehwehchen muss man nicht zwangsläufig zum Arzt. Hier kommen Tipps, wie man welche Art von Beschwerden schnell selber in den Griff bekommt.

Bei diesen Schmerzen tut Wärme gut

Verspannung ist eine Volkskrankheit, welche in den meisten Fällen auf die „sitzende Lebensweise“ zurückzuführen ist. Wenn man dann den Stress aus dem Büro noch mit nach Hause nimmt, werden aus Verspannungen schon mal Verhärtungen. Betroffene greifen in den meisten Fällen direkt zu nicht-rezeptpflichtigen Schmerzmitteln. Dabei wird aber die Ursache nicht bekämpft, sondern nur der Schmerz unterdrückt. Viel besser ist es, mit Wärme die Verspannung zu lösen. Denn Wärme hilft, den Blutfluss anzuregen, die Gefäße zu weiten und Muskeln zu lockern. Hilfsmittel sind hier die klassische Wärmflasche, Wärmepflaster, -Gele oder -Lampen. Aber auch Kirschkern-Kissen, ein entspannendes Bad oder ein Besuch in der Sauna sind bei Verspannungen eine echte Wohltat. Auch bei Menstruations- und Magenbeschwerden wirkt Wärme übrigens wahre Wunder. Doch Achtung: Wärme, nicht Hitze!

Wärmstes empfohlen: Produkte gegen Verspannungen

Bei diesen Schmerzen hilft Kälte

Egal ob Sportverletzung, Entzündung oder Insektenstich. Alles, was eine Schwellung in unserem Körper hervorruft, ist mit Kälte zu behandeln. Denn immer, wenn im Körper Hitze entsteht, muss die Temperatur heruntergekühlt werden. Die Temperatursenkung lintert Schmerzen und stoppt die Schwellung. So kommen Hausmittel wie Quarkwickel bei Fieber zum Einsatz oder der Cool-Pack nach der Zahnoperation oder der stumpfen Sportverletzung. Im Sport können zum Beispiel Eissprays noch auf dem Spielfeld schlimmere Schwellungen verhindern. Bei der Verwendung von Eiswürfeln oder Kühlkompressen ist aber Vorsicht geboten: nie zu kalt auf die Haut auflegen, besser in einen Waschlappen oder ein Tuch einwickeln. Besonders praktisch für sportliche Ausflüge: Das Knack-Eis, dass dürch kurzes Drücken aktiviert wird und sofort bis zu 30 Minuten Kälte erzeugt.

Cool bleiben! Produkte gegen Schwellungen

Wärmen und direktes Kühlen kann also schlimmeres verhindern. Mit den Produktempfehlungen kann man sich für den Fall der Fälle ausrüsten. In jedem Fall sollte aber ein Arzt aufgesucht werden, vor allem, wenn die Schmerzen länger andauern.

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