Urban Exploration, Slacklining und Trailrunning sind für dich noch Fremdworte? Dann wird es höchste Zeit für ein Update in Sachen Outdoor-Trends! Vergiss das stickige Fitnessstudio für die nächsten Monate, schnapp dir deine Laufschuhe und ab an die frische Luft. Es lebe der Outdoor-Sport!

Für viele von uns gehört der Gang ins Sportstudio schon fast zur alltäglichen Routine — Langeweile inklusive. Im Sommer wird das ganze dann noch einmal eine Spur schlimmer: hohe Temperaturen, stickige Luft und vor Schweiß triefende Menschen. Das muss doch wirklich nicht sein! Denn der Trend zum Outdoor-Sport begeistert nicht nur Großstädter, sondern auch immer mehr Familienväter und Mütter — sei auch dabei!
Mit diesen drei Outdoor-Sportarten gelingt dir garantiert der Start in einen sportlichen Sommer. Die passende Ausrüstung dafür habe ich den Shops von outdoorsports24.com, wetterladen.de und bergfreunde.de gefunden.

Urban Exploration — Entdeckungstour mal anders

Wenn du denkst, dass Urban Exploration Bestandteil deines nächsten Städtetrips ist, dann liegst du halbrichtig. Denn Urban Exploration ist nichts weiter als das Erkunden fremder Orte. Mit dem Unterschied, dass hier auf eine viel komplexere Weise erkundet wird. Dabei begibt man sich in schwer zugängliche Räume, auf alte Industrieanlagen sowie in interessante Parks. Allerdings solltet ihr aufpassen, denn man begeht in vielen Fällen Hausfriedensbruch oder kann sich verletzten — geht daher niemals alleine auf Exploring-Tour.

Martin Janca/shutterstock

Am besten lässt du den Selfiestick für deine erste Urban Exploration Tour erstmal zu Hause. Auch dein tolles Outfit für ein Erinnerungsfoto solltest du lieber im Schrank hängen lassen. Rüste dich mit einer passenden Trainingshose, festem Schuhwerk und für alle Fälle auch mit einem Helm (man weiß nie, was in alten Hallen von der Decke fallen kann) aus. Das Tolle an der Sportart ist definitiv der Fun-Faktor. Du lernst neue Ecken aus deiner Stadt kennen und kannst dich dabei sportlich betätigen. Eindeutig mein Top-Trend für dieses Jahr, den ich selbst schon auf einem alten Industriegelände im Kölner Stadtteil Deutz ausprobiert habe.

Basics für den Urban Explorer

Trailrunning — auf schmalem Grat

Wenn wir das gewöhnliche Joggen oder eine Runde auf dem Laufband zu öde sind, dann habe ich genau das Richtige für dich: Trailrunning! Beim Trailrunning wird deine Laufeinheit auf schmalen, naturbelassenen Pfaden abseits deiner normalen Laufrunde oder querfeldein absolviert. Durch das Verlassen der bekannten Laufroute muss der Körper sich an neue Bedingungen anpassen und wird so wieder richtig gefordert.

Andre Gie/shutterstock

Trailrunning zeichnet sich vor allem durch unterschiedliche Settings aus. So werden ständig wechselnder Untergrund, Steigungen und Gefälle sowie natürliche Hindernisse dein neuer Begleiter. Daher kommt auch der hohe Fitness-Faktor der Sportart: viele Tempowechsel und komplexe Bewegungen zwingen deinen Körper zu Höchstleistungen. Auch deine Konzentration wird gefordert, da man die Strecke stets achtsam im Blick behalten sollte. Eine tolle Übersicht inklusive Deutschlandkarte mit allen Strecken findest du hier.

Es empfiehlt sich, dass du dir passendes Schuhwerk mit besonders gutem Grip zulegst, damit du vor Steinen und Feuchtigkeit geschützt bist. Auch eine Pulsuhr ist eine sinnvolle Anschaffung, gerade wenn du noch Anfänger bist. Ansonsten kannst du dich aber auf deine gewohnte Laufkleidung verlassen. Los gehts!

Let’s run – passende Kleidung & Gadgets für Trailrunner

Slacklining – für Könige der Lüfte

Nachdem wir uns jetzt genug auf dem Boden der Tatsachen fortbewegt haben wird es Zeit abzuheben — mit Slacklining. Slacklining kommt ursprünglich aus der Kletterszene, wo man sich regnerische Tage mit dieser lustigen aber anstrengenden Bewegungsmöglichkeit vertrieben hat. Beim Slacklining wird auf gespannten Seilen oder Gurten balanciert. Hast du genug Körperbeherrschung?

yanik88/shutterstock

Während Slackline-Profis in teil atemberaubender Höhe balancieren, solltet ihr als Anfänger erst einmal mit der sogenannten „Low-Line“ anfangen. Dabei wird die Slackline mithilfe von Schlingen und Ratsche zum Beispiel zwischen zwei Bäumen befestigt und ihr balanciert nur einige Zentimeter über dem Boden.

Wenn ihr anfangt, solltet ihr euch für das erste Mal zusätzlich jemanden zur Hilfestellung holen — ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, auf so einem Seil die Balance zu halten. Für den Fall, dass du doch fällst, empfiehlt es sich, die Slackline erstmal über weichem Grund aufzuspannen.
Insgesamt kannst du mit Slacklinen nicht nur Balance und Körperbeherrschung trainieren, sondern auch eindeutig deine Coolness schulen.

Das luftige Vergnügen gibt es hier

Wie ihr seht, habt ihr viele Möglichkeiten um dem öden Fitness-Alltag ein bisschen frischen Wind zu verleihen. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig für Outdoor-Sport begeistern und wünsche euch viel Spaß bei den Workouts!

Die passende Ausrüstung für Outdoor-Sport gibt es hier