Ob die Fotos der Flitterwochen oder die ersten wackeligen Schritte der kleinen Nichte: Wir alle sichern beinahe täglich unzählige Erinnerungen an die besonderen Momente in der digitalen Welt. Und auch wichtige Dokumente werden nur noch selten in physischer Form abgelegt.

Umso wichtiger ist es, diese Dateien nachhaltig am Leben zu erhalten. Damit Sie für (regelmäßige) Back-Ups gewappnet sind, haben wir hier fünf Tipps zur Datensicherung für Sie.

Über Smartphones, portable Laptops und intelligente Kameras und können wir jederzeit und überall besondere Momente einfangen und speichern, um sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ansehen und sich erneut an ihnen erfreuen zu können. Mit unseren Freunden teilen wir diese Zeitdokumente über soziale Netzwerke und Messenger. Doch so einfach es mittlerweile ist, Bild und Ton digital festzuhalten, so schnell können diese Medien auch im Datennirvana landen.

In den vergangenen Tagen hat sich die Nachricht breit gemacht, dass der beliebte mobile Messenger WhatsApp am 12. November 2018 alle Foto- und Videodateien löscht, die älter als ein Jahr sind bzw. länger als ein Jahr nicht aktualisiert wurden. Eine Sicherung dieser Daten kann noch bis zum 11. November 2018 über die Einstellungen von WhatsApp vorgenommen werden (Einstellungen > Chats und Anrufe > Chat-Backup). Hier können Sie regeln, wie häufig eine Sicherung Ihrer Chats vorgenommen werden soll.

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Damit Sie sich in Zukunft vor Datenverlusten präventiv schützen können, geben wir Ihnen fünf Tipps, wie Sie auch außerhalb des Messengers Ihre Daten sicher beisammen halten.

Was wollen Sie sichern: Gegenstand der Datensicherung

Wenn es um die Organisation Ihrer Daten geht, ist ein klarer Kopf essenziell. Daher sollten Sie sich zunächst einmal fragen: Welche Daten habe ich überhaupt — und wo liegen diese? Früher war es einfacher: Man hatte ein paar Ordner mit wichtigen Dokumenten wie Gehaltsabrechnungen, Steuererklärungen und Kaufbelegen. Die Fotos waren fein säuberlich in Fotoalben eingeklebt, die Videos auf VHS-Kassetten überspielt, die chronologisch im Regal aufgereiht waren.

Heutzutage verliert man jedoch leicht den Überblick, welche Daten man überhaupt besitzt — und welche einem wirklich wichtig sind. Schließlich sind die Speichern- oder Teilen-Buttons manchmal schneller gedrückt, als es einem vielleicht bewusst ist. Daher sollten Sie sich erstmal vergewissern, welche Endgeräte, Programme und Apps Sie nutzen, in den gespeicherte Dateien lauern könnten. Haben Sie vielleicht noch physische Speichermedien, auf denen Dateien verborgen sein könnten? Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die wichtigsten Datenquellen:

  • Endgeräte (z. B. Laptops, Smartphones, MP3-Player)
  • Externe Festplatten
  • Andere Speichermedien (z. B. SD-Karten, USB-Sticks)
  • Soziale Medien (z. B. Facebook, Instagram)
  • Messenger-Dienste (z. B. WhatsApp, Facebook Messenger)
  • Weitere Apps

Struktur ist alles: Welche Daten brauchen Sie wirklich?

Welche Dateien benötigen Sie wirklich? Und auf welche können Sie vielleicht in der Zukunft verzichten? Nutzen Sie zum Beispiel die Zeit in der Bahn oder im Flugzeug, um (regelmäßig) alte Dateien von Ihrem Handy oder Rechner zu löschen. Mit einem aufgeräumtem Desktop ist es manchmal wie mit dem Küchenschrank mit den Vorratsdosen — das Aufräumen kann wahre Wunder im Kopf bewirken.

Legen Sie eine für Sie sinnvolle Ordnerstruktur für die Archivierung der Dateien an. Denn gerade bei großen Datenmengen, die über einen längeren Zeitraum zusammengesammelt wurden, kann man im Datenchaos schnell mal den Überblick verlieren. Und was bringt ein Archiv, in dem man nichts wiederfindet?

Entscheiden Sie sich: Wo sollen die Daten abliegen?

Wenn Sie sich einen Überblick verschafft und Ihre Dokumente beisammen haben, sollten Sie nun entscheiden, wo Sie Ihre Daten sichern möchten. Dafür sollten Sie sich zunächst einmal darüber Gedanken machen, ob Sie regelmäßig auf die Medien zugreifen wollen — und ob es Ihnen wichtig ist, dass Sie dies auch von unterwegs aus tun können. Sollen auch andere Personen auf diesen Speicherort zugreifen können? Und wenn ja — möchten Sie gleich alle Dateien verfügbar machen oder soll nur ein bestimmter Ordner zugänglich sein?

Heutzutage werden die meisten Daten in einer sogenannten Cloud gesichert. Das bedeutet, dass die Inhalte nicht lokal auf Ihrem jeweiligen Gerät, sondern extern auf Servern gespeichert werden. Das hat den Vorteil, dass Sie von überall auf die dortigen Dateien zugreifen können. Die einzige Voraussetzung sind dann eine Internetverbindung und Ihre Zugangsdaten. Bekannte Beispiele dieser Cloud-Lösungen sind Dropbox oder Google Drive. Je nach Anbieter steht Ihnen unterschiedlich viel Speicherplatz zu unterschiedlichen Preisen zur Verfügung. Informieren Sie sich unbedingt auch über die Datenschutzbedingungen. Sicherer ist es, wenn Sie Ihre Daten bei einem europäischen Unternehmen mit Servern in der EU speichern. Sensible Inhalte sollten Sie vor dem Upload immer verschlüsseln.

Noch vor wenigen Jahren war die Sicherung auf einer externen Festplatte, USB-Sticks oder Speicherkarten üblicher. Dies birgt natürlich immer das Risiko, dass diese verloren gehen oder gestohlen werden können. Da es sich um physische Speichermedien handelt, ist natürlich — ähnlich zum Speicher, den Sie in Ihrem Endgerät haben — auch eine Beschädigung durch Feuchtigkeit oder Hitze möglich. Lagern Sie diese also sicher.

Ganz besonders bei Fotos wünschen sich immer mehr Nutzer auch eine haptische, visuelle Sicherung Ihrer Dateien. Wie wäre es also mit einem Fotobuch, in dem Sie Ihre Schnappschüsse festhalten können? Zertifizierte Shops wie photographerbook.de oder pixum.de bieten Ihnen die Möglichkeit Ihre Fotodateien ansprechend und nach Ihren Wünschen aufzubereiten.

Legen Sie einen regelmäßigen Turnus fest.

Smartphones, Laptops & Co. gehen leider meist genau dann kaputt, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Damit Sie nicht ohne Daten dastehen, ist es wichtig, dass Sie eine regelmäßige Datensicherung durchführen.

Wenn mit der großen Bestandsaufnahme einmal der Startschuss gefallen ist und Sie sich einen Überblick über Speichermedien und Datenquellen gemacht haben, ist es wichtig, dass Sie für sich entscheiden: In welchem Turnus und zu welchem Zeitpunkt möchte ich eine Datensicherung durchführen?

Manche Apps und mobile Endgeräte fragen Sie proaktiv danach, mit welcher Frequenz die verwendeten Dateien automatisch gesichert werden. Hier können Sie sich ebenfalls dazu entscheiden, keine automatische Sicherung durchführen zu lassen.

Zu spät? So retten Sie Ihre Daten.

Wenn beim Laptop der Bildschirm blau oder schwarz wird und kryptische Zeichen auf dem Monitor erscheinen, verfällt man — natürlicherweise — in Panik. Und wenn beim mehrfachen Klicken und Neustarten dann noch immer kein Normalzustand mehr einsetzt, ist es für die meisten klar: Meine Daten sind weg. Doch was können Sie tun, wenn sich Computer, Smartphone oder Laptop nicht mehr hochfahren lassen und Fotos, Videos und Dokumente nicht extern gesichert wurden?

So vielfältig die Fehlerquellen bei Datenverlust, so zahlreich sind auch die Wege und Möglichkeiten, über die man versuchen kann, seine Daten wiederherzustellen. So findet man im Netz zahlreiche Anleitungen und — zum Teil sogar kostenlose — Programme, die Hilfe versprechen, für Computerlaien jedoch ziemlich komplex sind. Versuchen Sie, Ihr Szenario genau zu beschreiben und über eine Suchmaschine Erfahrungsberichte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu finden.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, auf Nummer sicher zu gehen und Ihren Laptop oder Smartphone einem Profi zu überlassen, kann Ihnen unsere Shopsuche dabei helfen, seriöse und sichere Anbieter wie smartmod.de oder handyreparatur123.de zu finden.