Dass man Wasch- und Kaffeemaschinen programmieren kann ist super praktisch und spart täglich ein paar Minuten im Alltag. Aber was ist, wenn der Kühlschrank für uns einkaufen geht? Wieviel Technik braucht der Mensch?

Auf der internationalen Möbelmesse in Köln gibt es unglaublich viel zu sehen. Zusammen mit der Living Kitchen-Ausstellung lässt die Messe jedes Interior-Herz höher schlagen. Aber auch Technik-Fans kommen voll auf ihre Kosten: Smarte Möbel und Roboter in der Küche sind auf dem Vormarsch.

Mykie die kleine Küchen-Elfe

Mykie - der Küchenroboter

Mykie – der Küchenroboter

Der kleine Küchenroboter names Mykie hat mich besonders erstaunt. Die Abkürzung steht für „My Kitchen Elf“ und wird grade von Bosch und Siemens gleichermaßen getestet und genutzt. Auf der IMM in Köln gab der kleine Küchen-Elf mit 30cm Körpergröße auf einer Arbeitsplatte am Messestand von Siemens sein Können zum Besten. Dabei kann er nicht nur sprechen, sondern zeigt auch Gestik und Mimik wie Augenzwinkern oder Lächeln. Also in dem Maße, wie das einem Roboter eben möglich ist. Als Besitzer kann man Mykie ansprechen und Befehle geben, oder Fragen stellen. So kennen wir das von Apples Siri bereits. Das Ganze läuft über das digitale Ökosystem „Home Connect“, über das bereits einige smarte Haushaltsgeräte verfügen. Mykie zeigt heute schon wie die Küche in Zukunft aussehen kann: Rezeptvorschläge mit Einkaufsliste, Steuerung der Küchengeräte oder Videotelefonie mit der Familie – alles kein Problem für den Küchenroboter.

Die Voraussetzung für die Nutzung des vollen Umfangs von Mykie ist, dass alle Haushaltsgeräte Home Connect-fähig sind. Mithilfe der Kamera im Kühlschrank könnte Mykie künfig nicht nur eine Einkaufsliste erstellen, sondern diese direkt an einen Online-Supermarkt übermitteln. Annehmen muss man die Lieferung allerdings selbst, Mykie hat weder Arme noch Beine.