Geschenke verkaufen: So werden Sie Ungeliebtes elegant wieder los!

Geschenk bekommen, das nicht ganz der eigene Geschmack ist? Kein Problem, es gibt mittlerweile viele nachhaltige und lukrative Methoden, ungeliebte Geschenke wieder loszuwerden.

© Arman Novic/shutterstock.com

Der Schal in Neongrün, die Enzyklopädie der Tierwelten oder der zwei Nummern zu kleine Pullover – wer hat nicht schon mal ein Geschenk in der Hand gehalten, artig Danke gesagt und insgeheim gedacht: Was soll denn das? Der zweite Gedanke kommt dann meist schnell hinterher: Wie werde ich es wieder los? Ob man ungeliebte Geschenke verkaufen oder verschenken darf und wie man das am besten macht – das verraten wir hier.

Geschenke verkaufen: So klären Sie für sich, was richtig ist

Wer schon einmal ein nicht erwünschtes Geschenk erhalten hat, fühlt meist Enttäuschung. Allerdings kommt es ganz darauf an, wie der Geschenke-Flop zustande kam. Wenn beispielsweise die Chefin oder der Chef das Tierweltenbuch zückt, obwohl Sie weder Katzen noch Hunde mögen und einen großen Bogen um Zoos machen, ist das ärgerlich und zeigt, dass sich Ihre Vorgesetzte oder Ihr Vorgesetzter nicht mit Ihnen und Ihren Interessen beschäftigt hat. Mit der Äußerung von Gefühlen sollte man aber vorsichtig sein, wenn man sich im beruflichen Umfeld bewegt. Meist existiert hier keine emotionale Bindung, sodass man sich ein unpassendes Geschenk auch nicht allzu sehr zu Herzen nehmen sollte.

Bei nahestehenden Personen kommt es auf die Geste an

Hat sich hingegen die Partnerin oder der Partner einen Geschenke-Fauxpas geleistet, kann man das schon eher thematisieren. Wichtig wäre es hier aber, freundlich und einfühlsam zu bleiben. Vielleicht ahnt das Gegenüber gar nicht, wie falsch das Geschenk bei Ihnen angekommen ist. Und vielleicht finden Sie dann gemeinsam eine schöne Lösung, anstatt beispielsweise heimlich Geschenke verkaufen zu müssen. Das gilt auch für den ungeliebten Neon-Schal: Vielleicht hat ihn die Oma in liebevoller Handarbeit stundenlang gestrickt? Natürlich muss man sich trotzdem nicht über das Ergebnis freuen, kann jedoch durchaus die Geste anerkennen. Schließlich hat die Oma viel Zeit für das Geschenk investiert und beim Stricken an Sie gedacht.

Recht auf Umtausch gibt es nicht, aber die meisten Firmen sind kulant

Egal welche Intention hinter Geschenken steckt – gefallen sie uns nicht, bleibt die Frage, was man damit macht. Die ehrliche und unkomplizierteste Möglichkeit ist es, der schenkenden Person reinen Wein einzuschenken und es ihr zurückzugeben (Ausnahmen bleiben Geschenke von Kollegen oder Vorgesetzten). Die Schenkerin oder der Schenker kann das Geschenk dann umtauschen oder sein Geld zurückbekommen. Einen Anspruch darauf gibt es allerdings nicht, was viele nicht wissen. Viele Firmen sind aber – gerade nach den Weihnachtsfeiertagen – verständnisvoll und kulant und bieten oftmals sogar ein verlängertes Umtauschrecht an. 

Wer im Internet Geschenke shoppt, hat es noch etwas komfortabler, was den Umtausch betrifft. Hier gilt nämlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht – das von vielen Online-Firmen über Weihnachten ebenfalls nochmal verlängert wird. Allerdings gibt meist eine wichtige Regel, an die sich Käuferinnen und Käufer halten sollten: Die Ware darf nicht geöffnet worden sein. Das gilt vor allem für Hygieneprodukte wie Rasierer oder Epilierer.

In den meisten Fällen gilt: Geschenke verkaufen ist moralisch in Ordnung!

Das ehrliche Ansprechen ist jedoch nicht für jeden etwas. Viele Menschen möchten ihr Gegenüber nicht kränken und geben nicht preis, dass ihnen das Geschenk nicht gefällt. Aber was dann? Geschenke verkaufen oder heimlich im Regal oder Kleiderschrank verschwinden lassen? Viele würden die ungeliebten Sachen am liebsten zu Geld machen und sich davon etwas Schönes leisten. Darf man das? Oder ist das moralisch verwerflich? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Aber um bei den oberen Beispielen zu bleiben: Da die Tier-Enzyklopädie überhaupt nicht zu Ihnen passt und Ihre Chefin oder Ihr Chef ganz offensichtlich nicht nachgedacht hat, dürfen Sie solche Geschenke verkaufen. Beim Schal hingegen sollte man lieber angemessen lächeln und nicht nach einer Käuferin oder einem Käufer suchen.

Grundsätzlich gilt aber: Wer mit dem Gedanken spielt, Geschenke verkaufen zu wollen, sollte sich nicht zu lange mit der Moralfrage quälen. Erstes Argument dafür: Im großen weiten Internet sucht mit Sicherheit eine Person nach genau dem Tierwelten-Lexikon, mit dem Sie nichts anfangen können. Dann ist es doch eine echte Win-Win-Situation, wenn Sie Geschenke verkaufen und sich von dem Geld etwas aussuchen, das Ihnen wirklich Freude macht.

Geschenke verkaufen über Online-Auktionen

Sie haben sich also entschlossen, unpassende Geschenke verkaufen zu wollen? Dann bieten sich Online-Verkaufsportale für Privatpersonen an. Sie haben den Vorteil, dass Sie sich weder auf den Flohmarkt stellen noch von Secondhand- zu Secondhandgeschäft laufen müssen. Eine solche Online-Verkaufsplattform ist beispielsweise eBayexternal. Hier können Sie Ihr Geschenk zur Auktion freigeben, wenn Sie noch keine genauen Vorstellungen von dem Wert der Ware haben. Wichtig zu wissen: Sie zahlen für jeden verkauften Artikel eine Gebühr von zehn Prozent vom Verkaufspreis.

Geschenke verkaufen mit Festpreis

Wer sein Geschenk nicht versteigern möchte, kann es auch zu einem Festpreis loswerden – zum Beispiel bei eBay Kleinanzeigenexternal. Hier können Sie alles anbieten und verkaufen – vom Küchenregal über den Briefbeschwerer bis hin zur kleinen Legofigur. Die Verkäufe können Sie übrigens auch lokal abwickeln und müssen die Waren in den meisten Fällen nicht noch extra versenden. Praktisch ist auch die Kategorie „Verschenken & Tauschen“ – falls sich das unpassende Geschenk nicht verkaufen lässt. Oder Sie haben Glück und tauschen den zu kleinen Pullover mit einem perfekt sitzenden Kleid! Apropos Kleidung: Für modische Geschenke bietet der Online-Shop Zalando externaleine eigene App namens Zalando Zircleexternal an. Über die App können Sie Kleidung an Zalando oder die Zalando-Community verkaufen. Bargeld gibt’s zwar nicht dafür, aber den Wert der Kleidung in Form eines Gutscheins.

Für die Tier-Enzyklopädie oder die ungeliebte Schlager-Hits-CD bietet sich beispielsweise die Verkaufsplattform Momoxexternal an. Hier werden Sie auch DVDs und Spiele los. Rebuyexternal können Sie nutzen, um Elektronikartikel, Uhren und ebenfalls Bücher zu verkaufen. Den Wert Ihrer Ware erfahren Sie, indem Sie die ISBN des Buches oder das entsprechende Modell des Geräts direkt in eine Eingabemaske auf der Website eingeben. Wenn der Preisvorschlag für Sie in Ordnung ist, versenden Sie die Ware und erhalten den vereinbarten Betrag.

Geschenke online weiterverkaufen – wie funktioniert das? 

Geschenke verkaufen im Internet kann schnell gehen – wenn Sie einige Dinge beachten. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, worauf es ankommt:

  • Melden Sie sich für den Privatverkauf an 
    Wenn Sie als Privatperson verkaufen, müssen Sie gegenüber Käuferinnen und Käufern nicht das Widerrufsrecht, das Rückgaberecht oder die gesetzliche Gewährleistung erfüllen. Fügen Sie hierfür den Vermerk: „Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft” in Ihr Verkaufsangebot ein.
  • Beschreiben Sie Ihre Artikel wahrheitsgetreu
    Wollen Sie Geschenke verkaufen, sollten Sie vollständige Angaben machen. Bei Möbelstücken sind die Maße zum Beispiel wichtig und bei elektronischen Geräten die entsprechenden technischen Spezifikationen. Auch den Zustand Ihrer Waren sollten Sie ehrlich beschreiben. Was vielen Privatverkäufer*innen nicht klar ist: Was in der Artikelbeschreibung steht, muss stimmen. Sonst haften Sie – auch, wenn die Gewährleistung ausgeschlossen ist.
  • Verwenden Sie eigene Bilder und eigene Texte
    Inserate mit vielen und aussagekräftigen Bildern und ausführlichen Informationen zum Produkt erhöhen Ihre Chance darauf, dass Sie Ihre Geschenke verkaufen. Sie sollten aber keine offiziellen Produktbilder und dazugehörigen Beschreibungen der Herstellerfirma kopieren und in Ihre Anzeige einfügen. Diese Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Wenn Sie sie verwenden, könnte das rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Achten Sie auf die richtige Kategorie
    Wer sich für einen Küchentisch interessiert, wird in der Kategorie „Möbel“ suchen. Wer eine Puppe kaufen möchte, wird „Spielzeuge“ anklicken. Machen Sie sich das zunutze und wählen Sie immer die richtigen Schlagworte für Ihre ungeliebten Geschenke aus. Achten Sie auch darauf, dass das wichtigste Schlagwort in der Hauptzeile Ihrer Beschreibung auftaucht.
  • Bieten Sie keine gefälschten Markenprodukte an
    Bevor Sie Ihr Geschenk inserieren, sollten Sie überprüfen, ob es sich dabei um ein gefälschtes Produkt handelt. Dies anzubieten, ist strikt verboten. Auch in Ihrer Beschreibung dürfen Sie die Ware nicht mit großen Marken vergleichen. Das würde Markenrechte verletzen.
  • Versenden Sie die Ware als versichertes Paket
    Leider kann es passieren, dass Pakete auf dem Postweg verloren gehen. Dann kann es sein, dass Sie für das verlorene Pakete haften müssen. Um dies zu umgehen, sollten Sie Ihre Waren immer als versichertes Paket versenden, das auch eine Sendungsverfolgung hat. Dann haftet die Paketdienstleisterfirma.
  • Arbeiten Sie auf positive Bewertungen hin
    Auf vielen Verkaufsplattformen kann man sowohl die Käufer*innen als auch die Verkäufer*innen bewerten. Ihr Profil samt Bewertungen ist Ihr Aushängeschild. Ohne positive Bewertungen werden sich Interessentinnen und Interessenten lieber woanders umsehen. Seien Sie also stets freundlich, wenn Sie Nachrichten beantworten und achten Sie auch auf einen schnellen und kostengünstigen Versand.

Verkaufen im Internet – weitere nützliche Tipps

Online Geschenke zu verkaufen, ist sehr verführerisch, weil es so schnell und unkompliziert geht. Bevor Sie loslegen, sollten Sie jedoch einige Dinge beachten, um nicht auf Betrügereien und Maschen hereinzufallen. Ein Tipp ist beispielsweise, immer den Verkauf vor Ort zu bevorzugen. Wenn jemand Ihre Ware bei Ihnen Zuhause abholt, können Sie das Geschäftliche in einem Zug abwickeln. Das Versenden von Artikeln ist aufwändiger und dauert länger. Denn die Käuferin oder der Käufer muss Ihnen in der Regel das Geld erst einmal überweisen, bevor Sie Ihr ungeliebtes Geschenk loswerden können – und es passiert nicht selten, dass einfach kein Geld ankommt und Sie bereits anderen Interessierten abgesagt haben. Das Verkaufen kann sich so etwas länger hinziehen.

Es hält sich außerdem hartnäckig das Gerücht, dass Privatverkäufer*innen keine Garantie oder Gewährleistung übernehmen müssen. Das stimmt nicht. Nach dem Gesetz müssen auch sie für einwandfreie Ware einstehen. Also: Immer ehrlich und transparent bleiben. Was allerdings stimmt: Bei Privatverkäufen sind abweichende Vereinbarungen zulässig. Es kommt einzig und allein darauf an, was die Verkäuferin oder der Verkäufer anbietet und worauf sich wiederum die Käuferin oder der Käufer einlässt.

Fazit: Geschenke verkaufen im Internet? Na klar! Wenn Sie die Regeln beachten

Unpassende Geschenke verkaufen ist eine tolle Sache und auch völlig in Ordnung, wenn es sich nicht gerade um die Häkeldecke der Patentante oder den selbstgestrickten Neon-Schal von Oma handelt. Allerdings sollten Sie die Spielregeln des Verkaufens kennen und jederzeit fair gegenüber Interessentinnen und Interessenten bleiben. Und noch ein Tipp: Sie wollen selbst etwas Gebrauchtes online kaufen? Dann lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen. Und hier erfahren Sie, wie Sie den ein oder anderen Euro beim Online-Kauf sparen können. Sie möchten vorab herausfinden, welcher Shopping-Typ Sie sind? Dann geht es hier entlang.

Verschenken macht auch Spaß!

Und falls das Verkaufen gar nicht so sehr Ihr Ding ist: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihr ungeliebtes Geschenk weiterverschenken? Selbst Studienexternal sagen, dass das legitim sei. Schenkerinnen und Schenker empfinden dieses Verhalten nämlich als gar nicht so kränkend, wie die Beschenkten häufig befürchten. Auch Moralexpertinnen und -experten sehen nichts Schlimmes am Weiterschenken. Der Neonschal kann zum Beispiel im Familienkreis weitergegeben werden, wenn es vielleicht eine Nichte oder einen Cousin mit Vorliebe für knallige Farben gibt. Das versteht sicher auch die Oma. Und Sie können sich auch ohne Schal über die nette Geste der Oma freuen. Denn beim Schenken zählt nicht der materielle Wert eines Gegenstands, sondern immer das Gefühl. Und das sollte kuschelig warm sein – so wie der neongrüne Schal!

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare

Haben Sie schonmal ein Geschenk wieder verkauft? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

Vielen Dank!

Ihr Kommentar wurde erfolgreich übermittelt. Er muss jedoch zuerst genehmigt werden, bevor er angezeigt werden kann.

Manuela
03.01.2022

ich habe vor 4 Jahren von meiner Schwiegertochter eine knall rote marken Handtasche bekommen,ich habe sie erst mal ein halbes Jahr in den Schrank gelegt ,dann bei e-bay verkauft und ich habe mehr bekommen ,als sie gekostet hat ,mehrere haben gesteigert und ich bin mitte 60 und eine knall rote Handtasche muß ich nicht tragen.....ich glaube manche denken überhaupt nicht nach,aber gut das es e-bay gibt.Die Schwiegertochter gibt es auch nicht mehr, in meinem leben,mein Sohn hat vor 2 Jahren eine andere Frau geheiratet und seitdem schenken wir uns gar nichts mehr, sondern feiern Heiligabend alle zusammen und das ist auch schön-kein Stress mehr mit unpassenden Geschenken ,denn ich habe irgend wann mal gesagt ich finde Porzellan Frösche schön und zu jeden Anlass gab es die dann, so das ich schon auf über 30 stück komme und mit den nix mehr schenken hat auch das ein Ende

Tatjana
03.01.2022

Hallo,

also mich hat eigentlich das rein Moralische oben etwas gestört, da Trusted Shops ja ein Portal ist, wo es (überwiegend) um rechtliche Onlinethemen geht, da finde ich sowas eigentlich ziemlich unangebracht!

Im Gegenteil - ich finde es sogar moralisch logischer, wenn man dem Schenker reinen Wein einschenkt. Denn, einfach das Thema tot zu schweigen, den ungeliebten Schal für Jahre oder Jahrzehnte im Schrank verschwinden zu lassen... dann kommt eh schon vielleicht die nächste Generation darauf dass das Ding ja sehr hochwertig ist und eine Gewisse Art an Sammlerwert besitzt. Dann verkaufen's halt die und schlagen Kapital damit. Geil oder?!

Das mit dem Moralischen liegt ggf. auch mit daran, dass ich üble Erfahrung mit (guter) Moral gemacht habe - sie wurde mir nämlich quasi aufgezwungen + gebracht hat sie mir dennoch nichts im späteren Leben - aber trotzdem. Mich stört das in gewisser Weise auf einem Rechtsportal.

Die rechtlichen Tipps hingegen finde ich hier sehr, sehr, sehr passend, bitte weiter so!

Es wird einem klar, dass man jetzt auch privat für etwaige Mängel achten muss, und es hält sich unter den Menschen noch Gegenteiliges hin, was aber längst nicht mehr gültig ist.

Allerdings würde ich noch gern wissen wollen, wie ich denn alternativ ein gutes Foto machen will, wenn ich aber mangels Sehvermögen nicht sehe ob ich auch das fotografiere, was ich fotografieren möchte?

Danke schon mal und sorry wegen oben, liegt vielleicht daran dass ich wg. versch. Erlebnisse ein rechts- statt moralbezogener Mensch geworden bin ;)

Julian von Trusted Shops
05.01.2022

Hallo liebe Leserin,
danke, dass Sie Ihre Meinung mit uns teilen. Unser Magazin ist aber kein Rechtsportal, sondern soll alle Themen rund um das Thema Online-Shopping behandeln. So lesen Sie hier auch regelmäßig Beiträge zu Online-Trends oder Tipps für das Online-Shopping.
Viele Grüße, Julian vom Trusted Shops Team

Volk
03.01.2022

Nein, habe ich nicht. Kleidung die nicht passt, habe, ich immer den Schenker umtauschen lassen, hab auch nie Probleme bekommen. Andere Sachen habe ich an Vereine gespendet, die eine Tombola veranstaltet haben. Ein einziges, Mal habe ich das von mir gespendet Ding zurück gewonnen. Kann halt passieren. Verkaufen würde ich nicht.

Dagmar
03.01.2022

Leider stimmt die Info bzgl. der ebay-Gebühren nicht. Ebay nummt nun auch Prozente von den Versandkosten, daher sind es nun mehr als 10% und es bleibt für den Verkäufer nicht mehr viel übrig.
ebay-Kleinanzeigen und für viele Dinge ist auch Vinted besser.

Julian von Trusted Shops
05.01.2022

Hallo liebe Leserin,
vielen Dank für die Info. Wir schauen uns das nochmal an und passen den Artikel diesbezüglich an.
Viele Grüße, Julian vom Trusted Shops Team

Susanne Rudolph
03.01.2022

Nein habe ich noch nie gemacht weil ich immer das richtige Geschenk bekommen habe

Heinz
02.09.2020

Anders als es in diesem Artikel thematisiert worden ist, handelt es sich um ein absolutes No-Go und verstößt gegen sämtliche guten Sitten, wie auch gegen den Verhaltens-Knigge, wenn jemand in Betracht ziehen würde, "reinen Wein einzuschenken" und ein einmal angenommenes Geschenk der schenkenden Person früher oder später (Zitat:) "zurückzugeben", gleichwie, das Geschenk an Ort und Stelle zurückzuweisen. Das lässt jegliches Schenken an diese Person künftig hin mit einem Schlag sinnlos erscheinen. Der einzige Vorteil daran, wenn mir als Schenker eine solche Verhaltensweise widerfahren würde (und es auch tatsächlich schon einmal so geschehen ist), besteht darin, das dieses Waterloo zur rechten Zeit für die notwendige Demut und Desillusionierung in einer persönlichen Beziehung sorgt, was mit einer soliden Wappnung gegen künftige Enttäuschungen einher geht. Auch wenn d. Schenker/Schenkerin den Gegenstand zehnmal selbst am vorteilhaftesten im Handel umtauschen könnte — die Zurückweisung gleicht einer ideellen Kränkung, die geeignet ist, nachhaltende Spuren beim glücklos schenkenden Geber zu hinterlassen. Zwar mag der Zurückgebende durchaus arglos und gut meinend zur Ressourcenschonung beitragen wollen. Oft charakterisiert sich darin allerdings auch ein materiell wertendes Denken, was Geschenke im hintergründigen Ansinnen auf den monetären Aspekt reduziert. Das ist schade und greift in unserer konsumorientierten Wachstumsgesellschaft leider um sich. Im Beschenken ist es also doppelt hilfreich, wenn man seinem Gegenüber mit der nötigen Empathie begegnet.

Gerhard Stolz
04.01.2022

Genauso sehe ich das auch!

Sibelius
02.09.2020

Hallo,

ein Teil fehlt noch: Einfach etwas "weiter" verschenken. Ist eine Möglichkeit, aber auch nicht risikofrei. Ich habe das mal mit einer Flasche Wein so gemacht (war einfach nicht meine Richtung - weiß und zuckersüß).
Nach zwei Jahren war der Bumerang zurück - da hatten die jeweils Beschenkten hintereinander die selbe Idee und das "Geschenk" war wieder bei mir...

Liebe Grüße

Sibelius

Aivlis
02.09.2020

Ja, habe ich und tatsächlich den Geschmack der Beschenkten getroffen: Roibusch-Tee ist die einzige Teesorte, die ich nicht mag. Bei meiner Freundin sieht das anders aus: Sie trinkt diese Teesorte sehr gern. Wusste ich allerdings vorher nicht :-) ;-)

Kennen Sie schon unsere gesamte Themenwelt Tipps & Tricks?

Jetzt Themenwelt Tipps & Tricks entdecken