11. Januar 2019

Möbel online verkaufen: Auf diese Punkte kommt es an

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Möbel im Online-Handel boomen. In einer Trusted Shops-Umfrage von Januar 2019 geben 57 % der befragten Verbraucher an, dass sie Möbel bereits online gekauft haben. Es lohnt sich also für Online-Händler, Möbel zu verkaufen, doch ein paar Punkte gilt es dabei unbedingt zu beachten.

In Möbelhäusern oder auf Messen wie der imm cologne, die am 14. Januar startet, können Verbraucher Möbel anschauen und ausprobieren. Ähnlich wie bei Bekleidung zeigt sich bei Möbeln meistens erst in der Praxis, ob sie die Erwartungen der Kunden erfüllen. Deshalb ist für Online-Shops eine gute Produktbeschreibung mit korrekten Maßen unerlässlich. Außerdem runden Fotos und weitere Informationen wie Produktbewertungen das Bild ab.

Zeigen Sie die Möbel in Aktion

Verbraucher möchten das neue Sofa oder die Kommode allerdings nicht nur auf einem hübsch designten Produktbild sehen, sondern auch in Gebrauch. Daher ist es sinnvoll, auf der Produktseite oder in sozialen Medien Videos von Verbrauchern zu veröffentlichen, die den Artikel bereits erworben haben. An diese Videos lässt sich zum Beispiel im Rahmen eines Gewinnspiels gelangen.

Platzhirschen mit einem individuellen Konzept begegnen

Kleinere Shops müssen sich gegen die notorischen Branchenriesen behaupten. In der Trusted Shops-Umfrage liegen bei der Frage, wo Verbraucher Möbel einkaufen, Otto (37 %), Amazon (36%) und Ikea (35 %) mit Abstand vor anderen Händlern (Mehrfachnennungen waren möglich). Jedoch nennen die Befragten auch einige andere Shops wie Home24.de (11 %), Quelle.de (4 %) oder eine Reihe von im Vergleich noch kleineren Händlern wie Möbel-Günstig.de, Wayfair.de oder Moemax.de (insgesamt 9 %).

Es lohnt sich also durchaus, als kleiner Händler im Möbel-Bereich anzutreten. Entscheidend für den Erfolg sind vor allem ein stimmiges Konzept, zum Beispiel Design-Möbel oder nachhaltiges Wohnen, sowie ein optimaler Service.

Ein Alleinstellungsmerkmal verfestigt sich schneller in den Köpfen von Verbrauchern. Als Beispiel sei hier der Shop form.bar genannt, der mit Design-Möbeln zum Zusammenstecken hervorsticht.

Wie Sie im Schaubild sehen, achten Verbraucher bei Möbeln zuallererst auf den Preis (65 %) und die Lieferkosten (36 %). Das sind die wenig überraschenden Basics. Jedoch lässt sich an Punkten wie Gütesiegel (6 %), Geld-zurück-Garantie (24 %) oder Zahlungsoptionen (26 %) erkennen, dass das Vertrauen in den Händler ebenso entscheidend ist. Hier können insbesondere neue Shops mit Vertrauenselementen punkten.

Bei der Lieferung muss alles stimmen

Gefragt nach Problemen beim Online-Kauf von Möbeln geben 51 % Lieferverzögerungen an und 49 % beschädigte Artikel. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.

Möbel haben oft lange Lieferzeiten, geben Sie diese unbedingt realistisch an. Im Zweifel überraschen Sie Ihre Kunden lieber mit einer kürzeren Lieferzeit als mit einer längeren. Achten Sie außerdem auf eine sichere Verpackung. Retouren sind bei großen Artikeln ohnehin kostenintensiv für Sie als Händler, wenn diese sich aufgrund beschädigter Artikel noch potenzieren, kann das schnell das Aus bedeuten.

Bei Rückfragen oder Anregungen können Sie uns gerne kontaktieren unter members@trustedshops.com.

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