03. Dezember 2019

8 Tipps: Welche Zahlungsarten passen für Ihren Online-Shop?

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Online-Händler kennen das: Fehlt die bevorzugte Zahlungsart, brechen Kundinnen und Kunden den Kauf ab. Deshalb ist es wichtig, ausreichend Zahlungsarten anzubieten. Was es dabei zu beachten gibt, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

1. Vertraute Bezahlsysteme nutzen

Kundinnen und Kunden akzeptieren am ehesten Bezahlmethoden, die ihnen vertraut sind. Setzen Sie daher auf mehrere gut bekannte und häufig verwendete Systeme. Zu den beliebtesten Zahlungsverfahren im Online-Handel gehörten 2018 laut einer Statista-Umfrage Rechnung (28 %), PayPal (21 %), Lastschrift (20 %) und Kreditkarte (11 %).

2. Zielgruppe berücksichtigen

Versuchen Sie sich klarzumachen, wie Ihre Zielgruppe tickt. Handelt es sich um sicherheitsbewusste oder online-affine Menschen? Nehmen sie sich für den Einkauf Zeit oder muss es schnell gehen? Ebenso spielt das Alter eine Rolle. Kundinnen und Kunden über 50 setzen gerne auf klassische Zahlungsarten wie Überweisung oder Nachnahme, junge Menschen eher auf PayPal.

3. Risikoarme Zahlungsart als Option anbieten

Ihre Kundinnen und Kunden bezahlen am liebsten mit Kreditkarte oder PayPal? Machen Sie sich dennoch Gedanken, ob es sinnvoll ist, eine weitere Zahlungsart anzubieten, die als besonders sicher empfunden wird – wie zum Beispiel Nachnahme. So signalisieren Sie, dass Sie Ihre Ware definitiv ausliefern werden.

4. Das eigene Risiko im Blick behalten

Zahlungsarten beinhalten nicht nur potentielle Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern auch für Online-Händler. Halten Sie daher bei jeder Option Ihr eigenes Risiko im Blick. Bei welcher Methode können Kundinnen und Kunden nach Lieferung die Zahlung verweigern oder rückgängig machen? Die beliebte Rechnungszahlung führt zum Beispiel für Händlerinnen und Händler häufig zu Mahnkosten.

5. Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen

Bei den meisten Bezahlsystemen fallen für Händler Kosten an, meist eine Grundgebühr und eine Transaktionsgebühr. Das kann sich läppern und für kleine Startups zur finanziellen Bürde werden. So wichtig es ist, unterschiedliche Zahlungsarten anzubieten, sollten Sie dennoch die Kosten abwägen.

6. Zielmarkt berücksichtigen

Sie verkaufen international? Dann ist es entscheidend, die Zahlungsart auf den jeweiligen Zielmarkt abzustimmen. In vielen Ländern ist die Frage nach Online-Zahlungsarten mit Kreditkarte und PayPal hinreichend beantwortet. In Deutschland hingegen haben viele Leute nach wie vor keine Kreditkarte oder wollen diese online nicht verwenden. Stattdessen gibt es einen Mix an Präferenzen.

7. Verwaltungsaufwand einschätzen

Die einzelnen Zahlungsarten bringen einen unterschiedlichen Verwaltungsaufwand mit sich. Viele Lösungen sind sehr bequem zu bedienen, insbesondere wenn Sie über ein gängiges Shopsystem laufen. Die Vorkasse per Überweisung stellt Sie hingegen vor einen hohen Verwaltungsaufwand, da Sie Ihr Konto prüfen müssen.

8. Am Ball bleiben

Zahlungsanbieter wählen Sie nicht zwingend für die Ewigkeit aus. Es mag Veränderungen in der Zielgruppe geben oder Trendwechsel. Heute ist PayPal eher ein Zahlungsmittel der Jüngeren, morgen gilt es vielleicht schon als angestaubt. Beobachten Sie daher aktuelle Entwicklungen bei Zahlungsanbietern, Shopsystemen und Mitbewerbern. Analysieren Sie zudem regelmäßig die Gewohnheiten Ihrer Kundinnen und Kunden.

 

Dieser Artikel wurde erstellt mit Material von Capterra. Herzlichen Dank!

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