Vorsicht - inkompetent, stellt unwahre Forderungen, Abrechnungen falsch, Betrugsanzeige folgt
Liebe Leser:Innen,
ich muss mich bereits jetzt zusammenreißen, denn am liebsten würde ich nun mit Schimpf- und Fäkalworten um mich werfen, die mir vermutlich strafrechtlichen Ärger einbringen werden.
Die Firma EON ist an Inkompetenz nicht zu überbieten.
Man könnte meinen, dort arbeiten ausschließlich hirnlose Feldsteine.
Leider sehe ich nunmehr keine andere Möglichkeit, als Strafanzeige wegen versuchten Betruges zu erstatten.
Vielleicht rührt sich ja jemand aus dem Kundendienst - wenn man ihn so nennen möchte, wenn Post von der Staatsanwaltschaft eintrudelt.
Weiterhin werde ich ein Schlichtungsverfahren anstrengen, was für EON mit Kosten und Ärger verbunden ist.
Zum Hintergrund
Zum 31.01.2025 wollte ich wie jedes Jahr den Zählerstand (Stromverbrauch) an EON melden.
Der Zähler war jedoch defekt - ein bekanntes Problem bei den Holley Zählern.
Daraufhin habe ich EON schriftlich kontaktiert mit der Bitte um Erläuterung der weiteren Verfahrensweise.
Nach vier Wochen (4!) erhielt ich ein Schreiben, dass EON nicht zuständig sei.
Kurze Zeit später habe ich eine Abrechnung per Schätzwert erhalten - und wow - unser Stromverbrauch soll auf einmal rund 6 mal so hoch wie in den Vorjahren gewesen sein.
Wir sollten also rund 4000 EUR nachzahlen, obwohl wir üblicherweise bei rund 1200 EUR / Jahr liegen.
Meine Anfragen, wie man auf den 6 fachen Wert der Vorjahre kommt, wurde bei jeder Anfrage ignoriert. Die Antwort blieb man mir übrigens bis heute schuldig.
Der Mitarbeiter, der mir dann eine Mahnsperre bis Klärung des Sachverhalts versprach, hat leider keine solche Sperre initiiert - was kurze Zeit später in einer Mahnung resultierte.
Was nun folgt sind wochenlange Diskussionen per Mail und Telefon.
Am Telefon kam eine gewisse Sprachbarriere hinzu, da EON mittlerweile offensichtlich "kosteneffiziente" Arbeitskräfte einsetzt - was an dieser Stelle keine Wertung gegenüber der Person sein soll.
Aber Erläuterungen meinerseits scheinen sprachlich bedingt nur fragmentiert mit 50%iger Verlustrate bei meinem Gegenüber angekommen zu sein.
Nach etlichen Telefonaten geriet ich dann an einen Mitarbeiter, der mir angeboten hat, erst einmal 2500 kWh abzurechnen, bis von Westnetz eine Prüfung des alten Zählers stattgefunden hat - danach würde eine erneute Korrektur stattfinden.
Damit war ich einverstanden und sah das Problem als gelöst an.
Bis hier füllt meine Dokumentation der Telefonate und Mails übrigens 2 DIN A4 Seiten - ich erspare euch an dieser Stelle die Details. Ihr würdet euch vorkommen, als würdet ihr gerade eine furchtbar alberne Jim Carrey Komödie auf Netflix sehen.
Leider hat EON aufgrund der hohen Schätzung den monatlichen Abschlag von 100 EUR auf rund 500 EUR (!) erhöht und hat es bis heute nicht hinbekommen, diese Abschläge aufgrund der Fehlschätzung wieder auszubuchen.
Daher kam, nachdem Westnetz (Westnetz = Netzbetreiber, EON ist lediglich der Stromlieferant) am 19.05. den Zähler getauscht und noch kurz den aktuellen Stand auslesen konnte, eine erneute Korrektur der Abrechnung.
Jedoch weist die aktuelle Abrechnung weiterhin eine Forderung gegen mich aus - obwohl ich über ein Guthaben von rund 800 EUR verfüge - die erhöhten Abschläge wurden nämlich noch immer nicht vollständig auf 100 EUR herunter korrigiert.
Dabei ist doch offensichtlich, dass der Abschlag nur wegen einer Fehlschätzung erhöht wurde.
Da ich nunmehr davon ausgehen muss, dass EON versucht, sich einseitig und unrechtmäßig zu bereichern, muss ich an dieser Stelle den Verdacht des Betruges unterstellen und werde dies nunmehr zur Anzeige bringen und parallel ein Schlichtungsverfahren anstrengen, was für EON mit Kosten und Ärger verbunden ist.
Ich kann an dieser Stelle nur vor diesem Unternehmen warnen - liebe Leser:Innen, bitte macht einen großen Bogen um diese Firma, ihr werdet mit hoher Wahrscheinlichkeit nur Ärger haben, wenn mal etwas schiefläuft, denn
dieses Unternehmen ist schlicht nicht in der Lage, Probleme zu lösen.
Beste Grüße
Boris