Einfach nur inkompetent oder bösartig?
Kann mich den vorherigen Schilderungen leider nur anschließen. Das meiste könnte ich 1:1 wiederholen.
Nachdem mein Mann verstorben ist habe ich unser Haus (rund 160 qm) verkauft und durch ein viel kleineres für mich alleine (knapp 60 qm) ersetzt. Hier bin ich zum 01.01.20 eingezogen. Mit der Abrechnung für das erste Verbrauchsjahr begann das Drama. Über 2500,00 € für eine Person bei dieser GRÖSSE. Vorher nicht mal die Hälfte trotz auch noch zu Hause wohnender Kinder geschafft. Die ersten 2-3 Monate war allerdings noch die
Nachtspeicherheizung in Betrieb bis dann Einbau und Inbetriebnahme einer Pelletheizung abgeschlossen und die Nachtspeicher ausgebaut waren. Hatte erst gedacht das wäre so immens teuer, allerdings konnte keiner der Nachbarn, die diese Heizung noch haben, diese Kosten auch nur annähernd von sich bestätigen.
Also mit eon in Verbindung gesetzt und das Drama begann. Der eine verstand das Problem auf Grund sprachlicher Barrieren nicht, der nächste wollte das ganze per Mail und am härtesten war der Mitarbeiter, der bei dem Problem nicht weiter wusste, einfach auflegte. Also alles wirklich hilfreich. Auf Mails kam immer nur die automatisch generierte Antwort das sie vorliegt, die Antwort allerdings z. Zt. einige Zeit dauern kann. Eine Antwort hierauf habe ich übrigens bis heute nicht.
Schlussendlich habe ich nach vielen Telefonaten rund 400,00 € für diese und die ebenfalls überhöhten nachfolgenden Rechnungen gutgeschrieben bekommen. Das übrige Geld habe ich abgeschrieben da zum Schluss einfach nur noch genervt war. Ich sollte Fotos der alten Stromstände schicken. Diese hatte ich jedoch immer durchgegeben und später gelöscht. Der Zähler war zwischenzeitlich ausgetauscht, für die Prüfung der Funktionstüchtigkeit des alten sollte ich zuständig sein (hätte ja evtl. kaputt sein können) und, und, und… Das ganze hat sich insgesamt über 3 Jahre gezogen. Irgendwann wurde mal festgestellt das bei der Eingabe bei eon auch noch die Zahlen für Tag- und Nachtstrom verwechselt wurde. Aber selbst dies zu korrigieren stellte bei eon ein riesiges Problem dar und konnte, obwohl von ihnen selbst erkannt, nicht ohne weiteres geändert werden. Wieder mal sollte ich Fotos von der Ablesung schicken u.s.w. Ich bin ein geduldiger Mensch und gebe gerne jedem die Möglichkeit Fehler zu korrigieren aber genug ist genug. Also einen Schlussstrich gezogen und als Konsequenz den Lieferanten für Lieferung ab 2/24 gewechselt.
Und nun der Knaller, letzten Monat kamen 2 Schreiben von eon. In dem einen eine geänderte Schlussrechnung für 22/23 mit der Info über ein Guthaben von über 900 € und in dem anderen noch eine für 23/24 mit der Info über eine Nachzahlung von knapp 7000 €. Guthaben soll überwiesen und Nachzahlung abgebucht werden. Natürlich dem ganzen sofort widersprochen und darauf hingewiesen das sie auch nicht abbuchen können, da das Sepa Mandat mit Kündigung im letzten Jahr erloschen ist. Dies wurde von ihnen auch geprüft und bestätigt, sowie angeblich einen evtl. Mahnungslauf bis zur erneuten Prüfung erstmal rausgenommen.
Heute nun festgestellt das der Betrag trotzdem abgebucht wurde (die Gutschrift ist natürlich nicht erfolgt). Bank umgehend angewiesen den Betrag zurück zu buchen und erneut mit eon telefoniert (diesmal schien meine Gespächspartnerin sogar kompetent zu sein).
Nun muss ich mich aber erstmal wieder mit dem Netzbetreiber in Verbindung setzen damit eon die letzten Daten nochmals bekommt und dann wird wieder geprüft.
Ich habe allerdings daraufhin gewiesen, das ich mir eine Anzeige wegen Diebstahls auf Grund einer nicht mehr autorisierten Abbuchung vorbehalte.
Nun heißt es mal wieder zu warten.
Ich war heute nach der Entdeckung des ganzen sogar so geladen dass ich darüber nachgedacht habe mit anderen, die gleiche Erfahrungen gemacht haben, eine Sammelklage zu starten.
Nun warte ich wieder auf die Info von eon über das endgültige Ergebnis.
FAZIT: eine Weiterempfehlung würde mir immense Bauchschmerzen bereiten (und ich kenne auch niemanden den ich so wenig leiden kann)