Bei einem Fake-Shop bestellt? Das solltest du jetzt tun
Bei einem Fake-Shop bestellt? Der Beitrag zeigt konkret, was jetzt zu tun ist, wie du reagieren solltest und welche Schritte wirklich helfen.
Du bist auf einen Fake-Shop hereingefallen - und nun willst du dein Geld zurück? Tatsächlich schaffen es findige Betrüger*innen immer wieder, arglose Online-Shopper*innen mit einem Fake-Shop um ihr Geld zu betrügen. Besonders ärgerlich: Bezahlst du per Vorkasse und nicht über einen Treuhänder wie PayPal, ist dein Geld in der Regel weg – ohne dass du das gewünschte Produkt jemals erhalten wirst. Wir zeigen dir, welche Schritte du im Fall der Fälle einleiten solltest.
Fake-Shops locken oft mit extrem niedrigen Preisen und täuschen Online-Shopper*innen mit gefälschten Gütesiegeln und unzähligen positiven, aber meist gefälschten Kundenbewertungen. Kommt das bestellte Produkt auch nach Wochen nicht bei dir an, offenbart meist erst ein zweiter Blick auf die Shop-Seite, wenn sie denn überhaupt noch existiert, dass du einem Betrüger auf den Leim gegangen bist. Neben dem finanziellen Verlust kommt dann noch der Ärger über die ausgenutzte Gutgläubigkeit.
Zum Glück gibt es Mittel und Wege, wie du von einem Fake-Shop dein Geld zurückerhalten kannst und darüber hinaus andere Online-Shopper*innen vor unseriösen Anbieter*innen schützen kannst.
Vorweg: Die bei einem Fake-Shop bestellte Ware wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit niemals zu Gesicht bekommen. Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass du zumindest bereits überwiesenes Geld zurückbekommst. Gehe dafür folgendermaßen vor:
Auch wenn eine Rückerstattung deines Geldes einen zeitlichen Aufwand für dich bedeutet, lohnt es sich, hartnäckig zu bleiben. Natürlich kannst du dir auch jederzeit fachliche Unterstützung bei der Verbraucherzentrale einholen — entweder vor Ort, telefonisch oder per E-Mail.
Unser Tipp: Lasse die ausgedruckten Unterlagen in einer der Beratungsstellen überprüfen und stelle im Anschluss Strafanzeige bei der Polizei. Durch den Überweisungsrückruf wegen Betrugsverdachtes werden häufig auch die Compliance-Abteilungen oder die Geldwäschebeauftragten der Banken informiert. Diese überprüfen die Bankverbindung und sperren unter Umständen das Konto, so dass keine weiteren Kund*innen geschädigt werden können
Manchmal kommt es auch vor, dass du in einem Fake-Shop bestellst, und tatsächlich Ware erhältst. Hierbei handelt es sich nicht selten um gefälschte Waren, von denen du dringend die Finger lassen solltest, denn hier kannst du dich nicht auf wichtige Sicherheitsstandards oder auf durchgeführte Produktprüfungen verlassen. So können beispielsweise Schadstoffe enthalten sein, das Produkt erfüllt nicht den vorgesehenen Zweck oder ist schlicht nicht sicher in der Anwendung. Am besten führst du den gesendeten Artikel als Beweis mit an und entsorgst ihn anschließend ordnungsgemäß.
Niemand sitzt gerne einem Fake auf und bleibt auf den Kosten sitzen. Um deine Chancen auf eine Rückerstattung zu erhöhen, ist eine schnelle Reaktion das A und O. Zeitnah eine Strafanzeige zu stellen und deine Bank zu informieren sind in jedem Fall die wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Und auch wenn es sich nur um eine geringen Geldbetrag handelt, lohnt es sich am Ende nicht nur für dich selbst, hartnäckig zu bleiben. Durch einen Überweisungsrückruf rufst du zusätzlich die Compliance-Abteilung der Bank auf den Plan, die eine Sperrung des Betrüger-Kontos veranlassen kann. So trägst du im Optimalfall nicht nur aktiv zur Löschung eines Fake-Shops bei, sondern bewahrst auch andere Online-Shopper*innen vor finanziellem Schaden.
Übrigens: Für einen umfassenden Überblick empfehlen wir dir den Fake-Shops-Scanner. Hier kannst du die Suche nutzen oder mittels Filterfunktion alphabetisch oder nach Aktualität die gesamte Liste sortieren.
16.12.25Bei einem Fake-Shop bestellt? Der Beitrag zeigt konkret, was jetzt zu tun ist, wie du reagieren solltest und welche Schritte wirklich helfen.
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