Unfähigkeit, Lügen und Schikanen
Liebe Leser,
eigentlich müsste man für UPS hier eine neue Bewertungsklasse einführen. Leider gibt es aber noch nichts, was schlechter ist als ein Stern.
Ein Geschäftspartner hat mir ein Paket aus einem Drittland gesendet. Nachdem das Paket in Köln angekommen ist, wurde ich per E-Mail und SMS aufgefordert Unterlagen für die Verzollung einzureichen. Das habe ich auch umgehend getan, wobei ich mich eigens am UPS-Portal anmelden musste. Nachdem danach wieder Aufforderungen kamen, die Unterlagen einzureichen, habe ich nach langer Suche eine Nummer gefunden, über die man UPS anrufen kann. Wenn man oft genug Beschwerde sagt (5 oder 6 mal) wird man sogar mit einem Menschen verbunden. Glauben Sie aber bitte nicht, dass sie das bei UPS irgendwie weiterbringt ...
Die Dame vom Support, sagte mir, die Unterlagen, die ich zuvor mit elektronischer Bestätigung über das Portal hochgeladen hatte, wären nicht angekommen, da das Portal sowieso nicht funktionieren würde. Ich solle die Unterlagen per E-Mail senden. Das habe ich auch umgehend getan. Als wieder eine Aufforderung kam, die Unterlagen einzureichen, habe ich dann zunächst die Zollbehörde angerufen, die mir nur insoweit weiterhelfen konnten, dass Sie einen Kontakt zu einem UPS-Mitarbeiter in Troisdorf vermittelte.
Mit diesem Mitarbeiter, der auch prompt meine E-Mail gefunden hat, bin ich dann telefonisch die Unterlagen durchgegangen. Er wollte alles auf den Weg bringen und hat sich dahin gehend geäußert, dass ich alles zur Verfügung gestellt hätte, was für die Verzollung erforderlich ist.
Danach wurde ich wieder in einer Nachricht aufgefordert, die Unterlagen einzureichen. Im Rahmen eines erneuten Anrufs - unter der Nummer des o.g. Mitarbeiters wurde kein Anruf mehr entgegen genommen - bei der Hotline, hat dann eine Dame behauptet, meine Unterlagen wären nie angekommen. Ich hätte wohl die Mail falsch geschickt. Also wurden die Unterlagen erneut von mir an eine andere E-Mail-Adresse gesendet. Als diesbezüglich nichts passiert ist, habe ich wieder die Hotline kontaktiert. Dieses Mal hat ein Mitarbeiter von UPS eingeräumt, dass die Unterlagen da wären und ich würde innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung erhalten. Da ist natürlich nicht passiert, wonach beim nächsten Telefonat behauptet wurde, man könne den Vorgang nicht bearbeiten, weil man keine E-Mail von mir hätte. Wohl gemerkt, fehle angeblich eine E-Mail an die UPS schon zahlreiche Nachrichten (Anforderung der Unterlagen) im Laufe der Woche gesendet hatte.
Zwischenzeitlich hat der Versender auch nachgefragt, was mit der Sendung nun wäre. Ihm gegenüber hat nun UPS behauptet, mann könne den Sachverhalt nicht bearbeiten, weil meine Telefonnummer nicht bekannt wäre. Also die Nummer, die der Versender mit dem Versand bereits mitgeteilt hatte und über die ich diese Woche regelmäßig aufgefordert wurde, die Unterlagen für die Verzollung einzureichen.
Eine dermaßen geballte Ladung an Unfähigkeit würde meiner Meinung nach allen Naturgesetzen wiedersprechen. Ohne Zweifel wird hier gelogen und schikaniert. Da das Paket Ritualgegenstände einer weltanschaulichen Vereinigung enthält, die bereits im dritten Reich verfolgt wurde und auf deren Zugehörigkeit in einigen Ländern heute noch die Todesstrafe steht, halte ich es persönlich mittlerweile auch für denkbar, dass ich als Kunde gezielt diskrimmiert werde. Da gibt es mir schon fast zu hoffen, dass ich hier auch mehrere hundert Beschwerden von Menschen sehe, die vermutlich keiner Minderheit angehören.
Offensichtlich ist man bei UPS einfach nur dem Störfaktor "Kunde" überdrüssig ...
Ich habe mittlerweile mit meinen Geschäftspartnern vereinbart, dass Pakete nur noch über zuverlässige Dienste versendet werden und habe zwischenzeitlich eine Beschwerde an die Regulierungsbehörde gerichtet, was ich jedem UPS-Geschädigten hier nur empfehlen kann.