Kalt, dunkel, leichter Regen – Schmuddelwetter. Jetzt ein wohltuendes Bad! Mit diesen fünf Tipps wird dein Badezimmer zum entspannenden Spa mit Relax-Garantie.

Wir alle wissen: Eine heiße Wanne entspannt Körper und Geist. Damit es aber zu einem wahren Entspannungsbad wird, sind einige Faktoren zu beachten: Die richtige Wassertemperatur, der ideale Badezusatz, das perfekte Drum-Herum, die optimale Dauer und der besten Zeitraum.

So machst du aus deinem Bad eine Wellnessoase!

Die richtige Wassertemperatur

Das Entspannungsbad beginnt mit der richtigen Wassertemperatur. Diese sollte nicht zu kalt – aber auch nicht zu warm sein. Denn je wärmer das Wasser ist, desto mehr Feuchtigkeit und Fett verliert die Haut. Zudem werden Herz und Kreislauf unnötig belastet, der Körper kommt somit nicht zur Ruhe. Ideal ist die Wassertemperatur daher bei 36-38 Grad Celsius.
Auch eine angenehme Zimmertemperatur von 25 bis 30 Grad im Badezimmer selbst ist wichtig, damit das wohlige Empfinden nach dem Baden nicht sofort verfliegt. Leg dir am besten ein flauschiges Handtuch oder einen kuscheligen Bademantel auf dem Heizkörper zurecht. Das beugt vor einer zu schnellen Abkühlung nach dem Bad vor.

Der ideale Badezusatz

Ein Badezusatz kann die entspannende Wirkung, die ein Wannenbad hat, noch verstärken. So gibt es beispielsweise zahlreiche Zusätze mit ätherischen Ölen. Bei ersten Erkältungserscheinungen kann auch ein Erkältungsbad mit wohltuenden Kräutern helfen. Es befreit die Atemwege.
Zudem kann das Bad zur Schönheitspflege genutzt werden. In der Zeit, in der du in der Wanne liegst, kann eine Gesichtsmaske oder eine Haarkur ideal einwirken. Zusätzliche Pflege erhält deine Haut auch, wenn du einige Tropfen Körperöl zum Badewasser gibst. Achte darauf, dich nach dem Bad nicht mit dem Handtuch abzureiben, sondern die Haut nur trocken zu tupfen. So können die wertvollen Öle ihre Wirkung noch besser entfalten.

Das perfekte Drum-Herum

Das Badewasser kann noch so wohltemperiert sein und der Badezusatz noch so wohltuende Wirkungen haben – nur wenn der ganze Raum zum Erholen einlädt, wird die gesamte Wirkung entfaltet. Achte daher auf warmes indirektes Licht, beispielsweise durch eine Salzkristalllampe oder Kerzen. Auch Räucherstäbchen oder Duftkerzen, ruhige Musik und Tee können entspannen. Wichtig ist natürlich, dass du vorher alles griffbereit neben die Wanne stellst.

Die optimale Dauer

Ein Schaumbad sollte mindestens fünf Minuten lang sein. Diese Zeit benötigt der Körper, um die Wärme des Wassers sowie die Wirkstoffe deines Badezusatzes aufzunehmen. Beides sorgt dafür, dass sich deine Muskeln und Blutgefäße entspannen und du müde wirst. Zudem werden Stoffwechsel und Schweißproduktion angeregt. Dies hat zur Folge, dass Schadstoffe aus deinem Körper ausgeschieden werden und sich die Poren öffnen. Letzteres ist auch der Grund warum eine Gesichtsmaske während des badens besonders gut einwirken kann.
Aber Achtung: Bei all der Entspannung solltest du die Zeit im warmen Wasser nicht vergessen. Bleibe für maximal 20 Minuten in der Wanne, da andernfalls Kreislauf und Haut belastet werden. Gleiches gilt für zu heißes Baden.

Der beste Zeitpunkt

Der ideale Zeitpunkt für ein Bad liegt bei 21 Uhr. Denn Baden macht müde und bereitet somit auf einen erholsamen und tiefen Schlaf vor.

Deswegen nach dem Bad nicht gleich wieder an den Abwasch oder den Müll denken. Damit die erholsame Wirkung des Bades nicht zu schnell verfliegt, ist zu empfehlen, sich mindestens eine halbe Stunde lang auszuruhen. Lege dich mit Bademantel und einer warmen Kuscheldecke auf’s Sofa. Trink eine Kanne heißen Tee, zünde ein paar wohlriechende Kerzen an und schmöker in einem guten Buch. Alles was dich entspannt ist jetzt perfekt. Du merkst selbst, wie lange du für deine Entspannung brauchst. Wenn du müde wirst, lege dich ruhig direkt in’s Bett. Du wirst überrascht sein, wie schnell du einschlafen kannst.

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