Hier lief fast alles schlecht...
1. Sachlich, 2. im Kommunikationsstil, 3. in der zeitlichen Erfüllung.
1. Bestellt wurden 12 P35 Baustützen von Schake, geliefert wurden von einer unfreundlichen Spedition, die sich nicht an die vereinbarte Vorankündigung der Ware gehalten hatte 12 P30 Baustützen. > Folge Material nicht einzusetzen > Monteuren mussten abgesagt werden inkl. Reservierung einer Scherenarbeitsbühne. Neue Baustellenogansisation erforderlich und ein anderer Lieferant musste beauftragt werden, da HaWeGo keinen zeitnahen Liefertermin in 2025 und auch nicht für Anfang 2026 anbieten konnte. Entschuldigung? Fehlanzeige!
zu 2. Reklamation wurde insofern angenommen, dass eine Prüfung versprochen wurde. Die dafür erforderliche Leistung wäre, einen Lieferschein mit der bezahlten Rechnung zu vergleichen. Dies könnte während des Telefonats geschehen. Aber es wird auf Zeit gespielt. Wieder keine Entschuldigung.
zu 3. Bestellung und Bezahlung am 21.11. > Falschlieferung am 12.12 (im Shop ausgewiesene Lieferzeit 3-5 Werktage!)
Nach besagter Prüfung Rückholungsauftrag der Ware am 8.1.2026
Abholung am 9.1.2026 durch den Spediteur, bis 28.01.2026 war die Ware noch nicht beim Versender Schake angekommen. Daher auch keine Prüfung geschweige denn Erstattung des Rechnungsbetrages. Dann der große Hoffnungsschimmer, dass die Sache doch noch ernst genommen wird: Eine Mail von HaWeGo am 2. 2. 2026, dass die Ware am 3.2. oder 4.2. bei Schake ankommen wird. Erst dann kann eine Gutschrift erstellt werden. Warte geduldig bis heute 12.2.,
zu 2. ...da rufe ich an und frage, wie das alles sein kann? Antwort des Kundenservice (wie erwartet): Man werde es prüfen und zu gegebener Zeit Info geben. Darüber kann ich (ohne beleidigend geworden zu sein) meine Empörung nicht mehr verbergen und sage, ich benötige keine weitere Info, sondern die Überweisung und zwar innerhalb von 24 Stunden. Ich erhalte keine Entschuldigung. Aber die Sachbearbeiterin gibt an, krank gewesen zu sein. Ich erwidere, dann hätte eine Kollegin oder Kollege diese Angelegenheit verfolgen müssen, daraufhin wird das Gespräch ohne Verabschiedung von der Sachbearbeiterin beendet. Leider versteht dieser Dienstleister offenbar nur solch eher unempatischen Ton, der mir selbst zuwider ist. A B E R gerade eben kam eine Sofortüberweisung des von HaWeGo geschuldeten Stornobetrages. Dass juristische Schritte erspart bleiben, begrüßen wir, daher zwei statt einem Stern = Ausreichend, aber nicht genug, um Kunden zu gewinnen oder zu halten.
Sehr geehrtes HaWeGo-Team, als Zwischenhändler mit Haltung wäre Ihre Aufgabe, Ihre Kunden eigeninitiativ in Kenntnis zu setzen, sich zu entschuldigen, eine geeignete Kompensation anzubieten und notfalls in Vorleistung zu gehen, wenn das Zusammenspiel von Lieferanten, Logistik und Kommunikation derart gestört ist.
Diese kleine Bestellung hätte der Auftakt einer längerfristigen Zusammenarbeit werden können in einem vom Bund geförderten Denkmalprojekt von öffentlichem Interesse weit über Sachsen hinaus.
Bernd Mörsberger (Projektleitung)