2.761 € für Türen ausgegeben – und am Ende nur Ärger
Meine Erfahrung mit Kömpf24 war leider äußerst enttäuschend.
Bei einer Bestellung von insgesamt acht Türen wurden mehrere Elemente beschädigt geliefert. Zwei Zargen weisen deutlich sichtbare Schäden auf, weitere Teile hatten Kratzer, obwohl Neuware bestellt wurde.
Noch frustrierender war jedoch die Situation rund um eine Retoure. Nach Anmeldung der Rückgabe erhielt ich die Bestätigung, dass die Retoure erfolgreich übermittelt wurde und ich mit der Rücksendung beginnen könne. Auf dieser Grundlage habe ich eine weitere Tür bestellt. Später wurde die Rücknahme dann doch abgelehnt.
Anstatt die Situation kundenorientiert zu lösen, wurde nach wochenlangem Schriftverkehr und Fotodokumentation letztlich ein Preisnachlass von 100 € angeboten, um die Schäden zu akzeptieren und den Fall abzuschließen.
Ich habe während meiner Renovierung mit vielen Handwerkern und Lieferanten zu tun gehabt. Fehler passieren überall. Der Unterschied liegt darin, wie damit umgegangen wird. Genau daran ist Kömpf24 aus meiner Sicht gescheitert.
Leider keine Empfehlung.
Update 2 9.06.206:
Ergänzend zu Ihrer öffentlichen Antwort möchte ich noch auf einen wesentlichen Punkt eingehen:
Sie schreiben nun, dass die automatische Bestätigung lediglich bedeutet habe, dass die Anfrage zur Prüfung eingereicht wurde und nicht, dass die Rücknahme bereits genehmigt worden sei.
Genau das geht jedoch aus der erhaltenen E-Mail nicht hervor.
Dort steht nicht, dass die Anfrage geprüft wird, dass eine Zustimmung des Herstellers erforderlich ist oder dass ein Mitarbeiter den Fall zunächst freigeben muss.
Stattdessen heißt es wörtlich:
„Ihre erstellte Retoure wurde erfolgreich übermittelt und Sie können nun mit der Rücksendung Ihrer Ware beginnen.“
Anschließend folgen Hinweise zum Rücksendeetikett sowie zu den anfallenden Rücksendekosten.
Für einen durchschnittlichen Kunden ist dies keine Mitteilung über die Eröffnung eines Prüfungsfalls, sondern die Bestätigung, dass die Retoure angelegt wurde und die Rücksendung erfolgen kann.
Genau auf Grundlage dieser Mitteilung habe ich weitere Entscheidungen getroffen und eine zusätzliche Bestellung aufgegeben.
Wenn tatsächlich lediglich eine Prüfung gemeint war, dann ist die Formulierung der E-Mail aus meiner Sicht irreführend und vermittelt etwas anderes als das, was Sie nun im Nachhinein erklären.