Die Nackensteaks waren überwiegend geschmacklich gut. Manchmal ist das Fleisch ein wenig zerfleddert, aber besser als Stangenware. Die Landfleischerei Neumeier hält hier eine Besonderheit bereit: Sie führt sowohl konventionell-traditionelle Produkte als auch eine eigene, mit dem „Bio-Siegel-Hessen“ zertifizierte Bio-Linie. Wenn der Metzgermeister Herr Textor auf der Webseite die Bio-Qualität besser herausstellen könnte, würde dies das Vertrauen noch besser steigern. In puncto Fleischqualität für den Verzehr (wie bei Nackensteaks) schlagen diese Schweine das Standard-EU-Bio-Fleisch aus dem Supermarkt oft deutlich. Für Standard-Bio-Fleisch im Supermarkt werden Schweine oft bereits nach ca. 6 Monaten geschlachtet. Für die traditionelle Ahle Wurscht werden zwingend schwere, reife Schweine benötigt, die oft 7 bis 9 Monate oder noch länger leben. Das Fleisch hat dadurch weniger Wasser, ist fester, aromatischer und schrumpft beim Braten des Nackensteaks kaum zusammen. Die Partnerbauern von ahle-wurscht.de mästen die Tiere langsam. Die Tiere stehen laut eigener Philosophie auf Stroh statt Spaltenböden, was selbst im EU-Bio-Standard nicht immer in diesem Ausmaß der Fall ist (wo oft nur Liegebereiche eingestreut sind). Wenn Sie bei ahle-wurscht.de Nackensteaks kaufen, erhalten Sie ein Fleisch, das in seiner kulinarischen Struktur, Reife und im Geschmack fast jedem Standard-Bio-Fleisch aus dem Supermarkt überlegen ist. Antibiotika-Verbot: Es wird aktiv nachgewiesen und kontrolliert, dass keine präventiven Antibiotika über das Futter verabreicht werden. Daher wäre der 100%ige Umstieg auf Bio generell gut und wünschenswert. Daher sollten Bio-Produkte im Onlineshop von ahle-wurscht.de auch noch besser herausgestellt werden. Der Verbraucher braucht immer mehr Sicherheit, weil der deutsche Agrarminister aus Bayern (selbst Landwirt) und EU-Kommission Verbraucher in die Irre führen und die Kennzeichnungspflicht bzgl. auch gentechnisch-veränderten Lebensmitteln den Bürgerinnen und Bürgern unterjubeln will.
Extrem vorteilhaft für Allergiker: Die schlachtwarme Verarbeitung macht künstliche Zusatzstoffe überflüssig. Die Produkte (auch Koch- und Brühwürste) sind frei von Phosphaten, Zitraten, Glutamaten (Geschmacksverstärkern) und Laktose.
Kein Nitritpökelsalz (bei der klassischen Variante): Traditionelle Ahle Wurscht reift rein über Salinensalz und Naturgewürze. Es entstehen beim Verzehr oder späteren Erhitzen keine krebserregenden Nitrosamine.
Hohe Nährstoffdichte, weniger Wasser: Da für die Wurst und Steaks ausschließlich reife, ältere Schweine verwendet werden, ist das Fleisch muskulär ausgereift. Es verliert beim Braten kaum Wasser, behält seine Struktur und bietet ein hochwertiges Aminosäurenprofil.
Keine Antibiotika-Rückstände: Durch die strengen Fütterungsvorgaben für die Partner-Landwirte (keine präventive Antibiotika-Gabe) wird das Risiko von Rückständen im Fleisch oder der Entstehung multiresistenter Keime minimiert.
Aber: 100% Bio wäre gut!