Für mich super, zum Abnehmen eher nicht geeignet
Ob man die Saftkur positiv oder negativ bewertet hängt damit zusammen, wieso man sie macht und was man sich erhofft. Wer glaubt mit der Saftkur nachhaltig abnehmen zu können, ist denke ich enttäuscht, da der Zuckergehalt der Getränke bei knapp 150g am Tag liegt, was sehr hoch ist und den Blutzucker natürlich konstant raufjagt.
Mir gefällt die Saftkur gut. Mein Vorhaben war nicht während der Kur abzunehmen, sondern Magen und Darm nach den essensreichen Weihnachtstagen wieder zu beruhigen, mich an kleinere Portionen zu gewöhnen und im Anschluss eine zuckerlose Suppenkur anzuschließen. Die Saftkur war für mich also ein 5 tägiger Einstieg in die eigentliche Fettverbrennungsphase und dafür wirklich gut geeignet! Mir gefallen die Zusammensetzungen der Getränke sowie die Nährwerte. Alles schmeckt gut und durch Geschmack und Zucker halte ich die "Hungerphase" der ersten 3 Fastentage erheblich besser durch. Mein Magen hat sich spürbar verkleinert. Damit habe ich meine Ziele erreicht und gebe 5 Sterne :)
Nagenden Hunger hatte ich die ersten 3 Tage. Dann nicht mehr. Was ich ein wenig schwierig fand war es, den Zeitplan und die Anzahl der Säfte einzuhalten, da ich am Wochenende oft spät aufstehe oder abends keinen Zucker mehr zu mir nehmen wollte. Ich gehe jetzt in die Verbrennungsdiät weiter und fühle mich dafür sehr gut vorbereitet.
Wer dies nicht tut, sondern lediglich die Saftkur macht um danach wieder in gewohntem Muster zu essen, sollte sich vor einem Jojo Effekt in Acht nehmen, der bei Fruchtzucker nun mal kommt. Hier sollte man wirklich sehr sehr behutsam wieder mit Essen anfangen. Es gibt für die Kur ein tolles Heft mit Rezepten und Infos, das ich wirklich klasse finde. Die Rezepte sind meines Erachtens aber noch zu viel, um einen Jojo Effekt zu vermeiden. Ich würde eher empfehlen mit leichten Suppen zusätzlich zum Saft zu beginnen und dann wirklich ganz langsam über 3 Wochen steigern.