Bezahlung erst nach Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens!
Also, ich möchte hier meine Situation schildern, damit andere sich entweder bestätigt fühlen, sich auch rechtlich durchsetzten oder sich genau überlegen bei mySWOOOP Geschäfte abwickeln.
Es trug sich zu, dass ich zu x-mas 2025 ein neues Apple Gerät bekam. So wollte ich dann mein altes Gerät dem "natürlichen" Kreislauf wieder zurück geben. Direkt am 25.12.25 erstellte ich den Auftrag an mySWOOOP. (Die Firma kannte ich vorher nicht, aber auf verkaufen.de war dort der höchste Preis angegeben - also los!)
Das Paket wurde direkt am nächsten Werktag nach x-mas in die Postfiliale gebracht. Nach DHL App kam das Paket auch noch im Jahr 2025 an. Kurz darauf auch die Bestätigung seitens des Ankäufers. Nach meiner Erfahrung mit anderen Anbietern von Ankäufern, geht die Bewertung "recht" zügig und die Auszahlung folgt anschließend zeitnah.
In Betracht, dass Weihnachten wohl natürlich viele Menschen neue Geräte bekommen und alte verkaufen, war hier natürlich etwas mehr Kulanz für die Bearbeitungszeit angebracht. (by the way: ein anderes Gerät wurde gleichzeitig an einen Mitbewerber gesendet und Tatsache war die Abwicklung am 31.12.25 abgeschlossen!)
Nach Warten von ca. 2-3 Wochen, kein Update im Prozess. Kontaktformular ausgefüllt und nachgefragt. (da Telefonsupport laut Homepage wohl "überlastet") KEINE Antwort. Nach ein paar Tagen angerufen, ging sofort jemand dran. Aussage: Es war doch Weihnachten, wir hatten Betriebsferien und das dauert eben. Soweit, so gut, oder auch nicht. Eine Woche später wieder angerufen. Aussage: Oh, ist ja schon länger her. (1 Monat) Ich werde es weiterleiten. Bitte nach dem Wochenende nochmal melden.
Abermals kein Fortschritt. Nach dem Wochenende wieder angerufen: "Ja, wurde gemacht, Angebot geht klar! Ich: Geld kommt dann? Antwort: Ja es dauert bis zu 40 Tage, steht in den AGBs. (by the way: steht NICHT in den AGBs, nur in den FAQs und das ist rechtlich NICHT bindend) Ich: Sprachlos! Das war Ende Januar 2026. Also: WARTEN, WARTEN, WARTEN - NICHTS!
Wir hatten schon Mitte Februar 2026. Weiterhin nichts. Also Kontaktformular ausgefüllt - Nichts, keine Reaktion. E-Mail an alle offiziellen Adressen geschrieben, diesmal etwas forscher mit Fristsetzung. NICHTS.
Anfang März: Ich keine Lust mehr auf das Theater: Betrag über das Mahngericht (offiziell, rechtliches Mahnverfahren) eingefordert (gelber Brief). Ein Wunder, Geldeingang eine Woche später (06.03.2026). ABER: Wo sind denn die Gerichtskosten, die dadurch verursacht worden (38 Euro) die mit auf dem Mahnbescheid standen? Nicht da.
Also: E-Mail mit Bitte um Ausgleich, sonst nach Ablauf der Widerruffrist: Vollstreckungsverfahren wird eingeleitet. Und? Ein Tag später, der restliche Betrag auf dem Konto. Geschafft! Wir schrieben den 10.03.2026
Respekt!