Es muss irgendwann mit sieben oder acht gewesen sein, als ich meinen ersten Füller bekommen habe – und noch heute (unter-)schreibe ich am allerliebsten mit einem Füller. Heute zeige ich euch meine Favoriten und worauf ihr beim Kauf eines neuen Füllers unbedingt achten solltet.

Den klassischen Füller kennen wir alle aus der Grundschule. Für die meisten war er das erste Schreibgerät nach dem Bleistift und eine ziemliche Umgewöhnung.

Was ist eigentlich ein Füller?

Als Füller wird gemeinhin eine Art Stift bezeichnet, an dem vorne eine kleine Schreibfeder befestigt ist. Diese führt in ein Röhrchen mit Tinte im Inneren des Schreibgeräts und trägt die Tinte mit geringem Druck direkt auf das Papier auf.

Schreiblernstifte: Für ABC-Schützen

Mittlerweile gibt es von nahezu allen Herstellern neben den klassischen Füllern, auch bereits sogenannte Schreiblernstifte. Diese sollen vor allem die ABC-Neulinge bei den klassischen Schreib- und Schwungübungen unterstützen und sind daher besonders griffig gestaltet. Meistens sind die Schreiblernstifte mit Bleistiftminen ausgestattet. Entweder werden hier Bleistifte in Dreikant-Form mit Griffmulden oder besonders dicke Plastikgehäuse mit Dreieck-Gummi-Griff eingesetzt. Die Bleistifte werden normal angespitzt, die anderen verfügen über einen Druckmechnismus, ähnlich dem bei normalen Druckbleistiften. Die Miene ist häufig weicher als das übliche HB.

Für welchen Schreiblernstift man sich entscheidet oder ob man auf einen klassischen Bleistift setzt, ist nicht zuletzt eine Kosten- und Geschmacksfrage. Sollte man sich für einen normalen Bleistift entscheiden empfiehlt sich ein überziehbarer Gummigriff beispielsweise von Sattler.

Füller für die ersten Gehversuche

In der Grundschule hatten wir fast alle den wohl bekanntesten Füller für Grundschüler: der Füller aus Holz mit den roten Kappen und dem roten Griff von Lamy. Nach wie vor ein sehr beliebter Füller für Grundschüler. In der Grundschule hat dieser Füller bei dem ein oder anderen allerdings zu einem blauen Mund geführt: Der ein oder andere hat gerne an der roten Kappe geknabbert und dabei die Tintenpatrone angenagt. Passiert und gehört irgendwie dazu – immerhin hat man das dann bei keinem weiteren Füller mehr gemacht.

Wichtig bei einem Füller für ABC-Schützen ist, dass er möglichst gut in der Hand liegt. Je nach Griff-Technik kommen da unterschiedliche Füller infrage. Da heißt es: Am besten einfach ausprobieren.

Edlere Füllfederhalter für die Uni oder den Berufsalltag

Auch wer nicht mehr in der Schule ist, muss auf Füller nicht verzichten. Es gibt zahlreiche eldere Modelle an Füllern für den Berufsalltag. Wer viel mit der Hand schreiben muss, weiß ein angenehmes Schreibgefühl sicherlich zu schätzen wissen und vermehrt zu einem Füller greifen.

Dabei gibt es die Lamy-Variante aus der Schule auch in einem Alu-Gehäuse oder wirklich edlere Füller, die durchaus auch repräsentative Funktion haben können.

Darauf solltest du bei der Auswahl achten

Wenn du einen neuen Füller für dich oder ein i-Männchen kaufst, solltest du darauf achten, dass der Füller besonders gut in der Hand liegt. Starker Druck sollte für eine stabile Lage des Stiftes nicht ausgeübt werden. Auf Dauer führt zu viel Druck am Griff zu einer verkrampften Handhaltung und das Schreiben macht keinen Spaß mehr — das sieht man in der Regel auch am Schriftbild.

Besonders bei Links- und Rechtshändern können hier — aufgrund der stark unterschiedlichen Hand-Haltungen — die Meinungen auseinander gehen. Während Rechtshänder die Hand normalerweise auf der Schriftlinie führen, schreiben Linkshänder von oben, von unten oder senkrecht um die Tinte nicht mit der schreibenden Hand zu verschmieren.

Außerdem sollte man darauf achten, dass die Feder auf Papier nicht kratzt, sondern eher darüber gleitet.

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