Viel Geld für nichts
Insgesamt von allen Leistungen einfach nur enttäuscht. Viel Geld für nichts bezahlt. Eigentlich ist selten jemand erreichbar falls ja, ist natürlich derjenige, der ans Telefon gegangen ist, nicht zuständig. Man wird rumgereicht, bis man hoffentlich einfach buchstäblich keine Kraft mehr hat, um sich weiter durchzukämpfen. Bei einer Autopanne in Frankreich hat man uns 48 Stunden vor einer Werkstatt im Auto campieren lassen ohne Aussicht auf Lösung (die Werkstatt war nicht für unser Auto zuständig und konnte es nicht reparieren, das heißt es war sowieso klar, dass es noch mal an einen anderen Ort geschleppt werden wird), Informationen zum weiteren Vorgehen (wir melden uns in zwei Stunden, danach wir melden uns in 4 Stunden, danach wir melden uns in einer Stunde und niemand hat sich gemeldet...) und schon gar nicht Mietwagen oder Hotel. Die Franzosen aus dem Ort, in dem wir gestrandet waren, kannten dieses Vorgehen wohl bereits. Sie haben uns nur belächelt und gesagt (wörtlich!) "ach ja, mal wieder Kunden des ADAC bei uns gestrandet und vergessen worden". Hinzu kommt, dass mein Partner nur mit einem Apnoe-Gerät schlafen kann, da er aufgrund einer angeborenen Krankheit ansonsten im Schlaf erstickt. In einem Auto ohne Möglichkeit zu einem Stromanschluss, gab es also auch keinen Schlaf. Nach 48 Stunden haben wir uns mit einem Taxi in ein Hotel fahren lassen und mein fast 80-jähriger Vater kam in einer Nacht- und Nebelaktion nach Frankreich gefahren, um uns abzuholen. Die Übernahme jeglicher Kosten wurde lange diskutiert, die Erstattung dauerte Monate und Androhung rechtlicher Schritte. Als ich mich von dieser Erfahrung erholt hatte, ging es weiter mit der Auslandskrankenversicherung. Mir wurde eine Versicherung für meine Tochter verkauft, die leider nicht nutzbar war, da meine Tochter bei meinem Ex-Mann amtlich gemeldet ist und sie daher nicht bei mir mit versichert werden kann. Ich habe viele Beiträge bezahlt, bis mir das zufällig jemand erzählt hat. Daraufhin habe ich um Rückstufung des Beitrages und Herausnahme meiner Tochter aus dieser Versicherung gebeten, da die Versicherungsleistungen ja nicht erbracht werden können. Dies wurde mir zugesagt und als ich dann das entsprechende Schreiben erhielt, wurde klar, dass diese Änderung erst in einem Jahr vollzogen werden konnte, ich also auch noch ein Jahresbeitrag zu zahlen hatte, weil dies mit den Kündigungsfristen verknüpft war. Es ist schon dreist, eine Versicherung zu verkaufen für eine Leistung die man nicht erbringen kann und dann als Unternehmen zu sagen, dass die Kündigung eines solchen nicht vollziehbaren Vertrages dann auch noch an eine Kündigungsfrist gebunden ist. Zum krönenden Abschluss wurde ich jetzt in der Bestätigung der Kündigung meiner Mitgliedschaft noch um ein ehrliches Feedback zur Verbesserung der Leistung gebeten. Mit Klick auf den vorgegebenen Link aus der E-Mail wurde mir leider angezeigt, dass dieser Link nicht funktioniert. Ein Schelm wer böses dabei denkt, vielleicht möchte man gar kein ehrliches Feedback.