Sommerzeit ist Grillzeit! Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und die Lust auf saftige Steaks, gegrilltes Gemüse und leckeren Fisch ist geweckt. Aber Grill ist nicht gleich Grill. Ob Holzkohle, Gas oder Elektro – ich verrate euch, welches Modell am besten für eure Zwecke ist.

Laue Sommerabende und die gemeinsame Grillrunde – für mich gibt es nichts Schöneres. Alle sitzen beisammen und der Geruch von gutem Essen steigt einem in die Nase. Es wird gelacht, getratscht und ordentlich aufgetischt. Selbstmariniertes Fleisch, gegrilltes Gemüse und leckere Fischplatten – wenn schon Grillen, dann aber richtig!

Holzkohlegrills – Grilling me softly

Der Holzkohlegrill ist quasi der Oldtimer unter den Grills. Echte Grillfans schwören auf dieses Modell, denn so kommt das richtige Barbecuefeeling auf. Bei dem rauchigen Duft läuft den Grillfans das Wasser im Munde zusammen! Holzkohlegrills werden meist mit Holzkohle, Briketts oder Holz angefeuert. Problematisch wird es nur bei zu starker Rauchentwicklung. Gerade wenn man empfindliche Nachbarn hat, kann dies schnell für Ärger sorgen. Anfänger haben oft Probleme, die Temperatur richtig zu regulieren – ganz zu Schweigen vom langen Anheizen. Gut Steak will Weile haben!

Fazit: Ein Holzkohlegrill ist eine gute Anschaffung, wenn man ab und zu grillt und Erfahrung mit dem Anzünden hat. Außerdem solltet ihr den Grill mit großem Abstand von entflammbaren Gegenständen aufstellen und ihn nie aus den Augen lassen. Durch den Funkenflug ist der Holzkohlegrill immer ein Gefahrenherd und auch nach dem Grillen noch sehr lange heiß, so dass ihr euch am Korpus verbrennen könntet.

Der Gasgrill – King of Barbecue

Wer es gerne etwas exquisiter mag, sollte beim Gasgrill zuschlagen. Besonders beliebt sind Gasgrills wegen ihrer kurzen Anlaufphase und dem schnellem Abkühlen. Perfekt also für diejenigen, denen es nicht schnell genug gehen kann! Durch die einfache Temperatursteuerung könnt ihr euer Steak auf den Punkt genau braten. Großes Plus: die unglaubliche Kochvielfalt. Denn durch Extras wie Seiten- und Spießbratenbrenner lässt sich eine große Variation an Gerichten kochen. Außerdem gibt es fast so gut wie keine Rauchentwicklung. Nachteil des Gasgrills ist aber, dass sie sehr schwer und massiv sind. Außerdem bleibt das Lagerfeuer-Feeling aus, das grade Ambientefans in den Abendstunden beim Abglühen des Holzkohle-Grills so lieben.

Fazit: Der Gasgrill eignet sich besonders für diejenigen unter euch, die gerne schnell grillen. Außerdem ist der Gasgrill sogar eine schöne Alternative zur Innenküche und auch bei empfindlichen Nachbarn gerne gesehen. Preislich muss man hier aber deutlich tiefer in die Tasche greifen, als man es von den Holzkohlegrills kennt.

Elektrogrills – unter Strom

Zum Schluss: Die Elektrogrills. Verpönt bei echten Grillexperten, haben sie trotzdem ein paar Vorteile. Da sie klein und kompakt sind, lassen sich die Geräte gut verstauen und nehmen nicht viel Platz weg. Außerdem sind sie schnell einsatzbereit. Das eignet sich besonders gut, wenn das Wetter spontan doch nicht so mitspielt. Denn der kleine Freund ist auch im Innenbereich einsetzbar. Negativ ist allerdings, dass der Grill nur über eine geringe Leistung verfügt und mehr mit einem Raclette oder einer Pfanne gemein hat, als mit einem Grill.

Fazit: Leider ist der Elektrogrill derjenige, der am wenigsten Barbecue-Feeling versprüht. Der Elektrogrill ist daher eher für diejenigen empfehlenswert, die nur einen Balkon haben und nicht so häufig grillen können oder wollen.

Ob Holzkohle, Gas, oder Elektro: am Ende ist es wichtig, dass ihr den Grill kauft, der zu euren Bedürfnissen passt. Ich wünsche euch eine tolle Grillsaison 2017!

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